Die deutschen Importpreise haben im Jahr 2011 im Jahresvergleich Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) zufolge den höchsten Anstieg seit dem Jahr 2000 ausgewiesen. Auf Jahressicht gab es ein Plus von 8,0 Prozent, nach +7,8 Prozent im Vorjahr. Zuletzt war der Anstieg im Jahr 1999 noch größer ausgefallen.
Insbesondere die Entwicklung bei den Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas und Erzen sowie Mineralölerzeugnissen und Metallen trieb die Preise in die Höhe. Die Rohölpreise (+31,7 Prozent) und Mineralöl (+28,0 Prozent) legten so stark zu wie nie zuvor. Ohne die Erdöl- und Mineralölerzeugnisse stiegen die Importpreise auf Jahressicht „nur“ um 5,1 Prozent.
Erdgas (+25,7 Prozent), Erzimporte (+23,3 Prozent), Baumwolle (+40,9 Prozent), Rohkaffee (+39,2 Prozent), Getreide (+33,7 Prozent) verteuerten sich ebenso kräftig gegenüber 2010. Die Ausfuhrpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2011 um 3,7 Prozent, was der höchste Anstieg seit dem Jahr 1982 ist.
EUR/CHF
notiert bei 1,2062. Die 1,2026 (Tief vom 13.9.2011) stellt die nächste Unterstützung. Der nächste größere Widerstand liegt bei 1,2395 (Tageshoch vom 15.12.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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