Die deutsche Industrie ist im Januar erstmals seit September wieder in die Wachstumszone zurückgekehrt. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg in der ersten Lesung unerwartet auf 50,9 Punkte, nach 48,4 Punkten im Vormonat, wie Markit heute meldete. Die Prognose hat nur bei 48,9 Zählern gelegen. Die Neu-Bestellungen waren erneut rückläufig. Die Produktionskomponente legte dagegen auf 53,0 Punkte zu, nach 49,4 Zählern im Dezember. Der Jobaufbau verbesserte sich.
Auch bei den Dienstleistern zeigte sich eine gute Stimmung. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg auf 54,5 Punkte, nach 52,4 Punkten im Vormonat. Auch hier wurde die Prognose von 52,2 Zählern überboten. Die Geschäftsaussichten legten dabei auf 55,0 Zähler zu (zuvor: 49,8 Punkte). Die Neuaufträge sanken, blieben aber im Wachstumsbereich.
Der Gesamtindex, der die Industrie und Dienstleister zusammengefasst, erreichte ein 7-Monatshoch. "Es sieht nach einem guten Start ins Jahr aus. Das schwache Neugeschäft deutet aber an, dass es noch nicht richtig rund läuft“, sagte Markit-Ökonom Tim Moore.
EUR/CHF
notiert bei 1,2070. Die 1,2026 (Tief vom 13.9.2011) stellt die nächste Unterstützung. Der nächste größere Widerstand liegt bei 1,2395 (Tageshoch vom 15.12.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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