Der deutsche Einkaufsmanagerindex ist im November wie im Vormonat in der ersten Lesung mit 50,3 Punkten unverändert in der Wachstumszone verblieben. Einer überraschend guten Entwicklung im Dienstleistungssektor stand ein schwächerer Wert des verarbeitenden Gewerbes gegenüber, wie das Markit-Institut am Mittwoch mitteilte.
Der Gesamtindex blieb weiterhin deutlich unter seinem langjährigen Durchschnittswert von 53,2 Punkten. Die Einstellungen in den Unternehmen waren zudem so schwach wie zuletzt im August 2010.
Der Index für den Dienstleistungssektor stieg im November auf 51,4 Punkte (Prognose: 50,0 Zähler), nach 50,6 Punkten im Vormonat. Die Neuaufträge sanken, was jedoch durch die Abarbeitung unerledigter Aufträge überkompensiert werden konnte.
Der Index für das verarbeitende Gewerbe fiel auf 47,9 Punkte, von 49,1 Punkten im Vormonat. Die Prognose hatte bei 48,4 Punkten gelegen. Die Exportbestellungen gaben so stark nach wie zuletzt im Mai 2009.
EUR/CHF
notiert bei 1,2303. Widerstände liegen beim Hoch der Vorwoche bei 1,2453 und dann bei 1,2470 (Hoch vom 19. Oktober). Das Tagestief vom 7.11. bei 1,2263 stellt die nächste kurzfristige Unterstützung.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




Ausgewählte BNP Hebelzertifikate auf