Der Franken hat nach der Bekanntgabe des Zinsentscheids der Schweizerischen Nationalbank (SNB) deutlich zugelegt. Die SNB hat wie erwartet an ihrer Nullzinspolitik festgehalten. Der Dreimonats-Libor wird bei einem Niveau von nahe 0,0 Prozent gehalten. Das Statement der Zentralbank traf mit früheren Aussagen weitestgehend überein.
Gefahren für die Konjunktur ergeben sich aus der Schuldenkrise im Euroraum und dem starken Franken. Inflationsgefahren bestehen nicht. Man werde die EUR/CHF-Untergrenze von 1,2000 mit aller Konsequenz verteidigen. Man sei weiterhin bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen.
Die Wachstumsprognose für die Schweiz für das Jahr 2012 liegt bei 0,5 Prozent, nach erwarteten 1,5 bis 2,0 Prozent im Jahr 2011. Die Inflation soll in diesem Jahr 0,2 Prozent betragen. 2013 wird ein Preisrückgang von 0,3 Prozent erwartet. 2013 soll es dann wieder einen Preisanstieg um 0,4 Prozent geben.
Die Auftragslage der Industrie hat sich im dritten Quartal deutlich verschlechtert, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute mitteilte. Gegenüber dem zweiten Quartal sank der Auftragseingang um 4,3 Prozent. Der Auftragsbestand sank um 0,2 Prozent. Die Industrieproduktion gab um 1,4 Prozent nach.
EUR/CHF
hat heute den größten Tagesverlust seit dem 20. Oktober 2011 verbucht. Aufgrund des deutlichen Rückgangs liegt der nächste entscheidende Widerstand jetzt bei 1,2395 (heutiges Tageshoch). Die 1,2132 (Tief vom 4.11.) stellte die nächste größere Unterstützung.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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