Die schweizerische Notenbank geht in ihrem heute veröffentlichten Quartalsheft davon aus, dass sich das Wachstum im weiteren Jahresverlauf abschwächen wird. Die Stimmung im dritten Quartal 2011 habe sich in der verarbeitenden Industrie, dem Baubereich sowie dem Dienstleistungssektor eingetrübt.
Die Exportwirtschaft leide unter einem hohen Margendruck, was auf den starken Franken zurückzuführen sei. Daher seien Maßnahmen zur Bekämpfung des hohen Frankenkurses eingeleitet worden. Investitionsstopps oder die Verlängerung der Arbeitszeiten bei gleichem Lohn seien zunehmend zu beobachten.
Hinsichtlich des realen Umsatzwachstums seien die Aussichten in der verarbeitenden Industrie und im Dienstleistungssektor noch positiv, aber die Investitionen dürften nur noch in der Bauwirtschaft zunehmen. Große Unsicherheit gehe auch von den negativen Folgen der Verschuldungskrise in Europa aus.
EUR/CHF notiert bei 1,2198. Der Kurs notiert seit dem 7. September mit geringer Volatilität über dem festgesetzten Mindestkurs von 1,2000.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



