Nach Auffassung der Schweizer Nationalbank (SNB) ist der Franken weiterhin hoch bewertet. Jean-Pierre Danthine, Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank, betonte gestern während eines Referats auf dem Geldmarkt-Apero in Genf die daraus resultierenden Gefahren für die Wirtschaft des Landes.
Die Stärke des Franken sei auf den Status als "Sicherer Hafen" zurückzuführen. Dies könnte der Wirtschaft einen dauerhaften Schaden zufügen. Die massive Überbewertung des Franken sei daher eine akute Bedrohung gewesen, die mit dem Risiko einer Deflation verbunden war.
„Der Franken ist auch mit einem Kurs von 1,2000 gegenüber dem Euro hoch bewertet und sollte sich weiter abschwächen. Falls es die Wirtschaftsaussichten und deflationäre Risiken erfordern, werden weitere Maßnahmen ergriffen werden" so der Wortlaut.
EUR/CHF
notiert bei 1,2142. Widerstand liegt beim Hoch dieser Woche bei 1,2226. Danach käme die 1,2275 (Hoch der Vorwoche) ins Visier. Unterstützung findet sich bei rund 1,2000. Spätestens in diesem Bereich muss mit einem Eingriff der SNB gerechnet werden.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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