Der starke Franken sowie die schwächere Weltkonjunktur haben den Außenhandel der Schweiz im Jahr 2011 belastet. Wie die Eidgenössische Zollverwaltung EZV am Donnerstag mitteilte, legten die Exporte um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu (Vorjahr: +7 Prozent).
Die Branchenmehrheit musste aber rückläufige Ausfuhren hinnehmen und Kompromisse bei den Verkaufspreisen machen. Die Importe verharrten auf dem Vorjahresstand, so dass der Überschuss der Handelsbilanz auf einen neuen Rekordwert stieg.
Die Exporte stiegen auf 197,6 Milliarden Franken, was rund 9 Milliarden Franken unter dem Rekordwert von 2008 lag. Insgesamt sanken die Preise um 5,5 Prozent, was der höchste je registrierte Preisrückgang ist.
Die Importe blieben mit 173,7 Milliarden Franken nahezu unverändert. Das Ergebnis blieb damit rund 13 Milliarden Franken hinter dem Rekordwert von 2008 zurück. Die Preise der Importwaren sanken um 2,0 Prozent. Die Handelsbilanz wies mit 24 Milliarden Franken einen Rekordüberschuss auf (+22 Prozent gegenüber 2010).
EUR/CHF
notiert bei 1,2059. Die 1,2026 (Tief vom 13.9.2011) stellt die nächste Unterstützung. Im Bereich der 1,20er Marke ist zudem mit einer Invention der Schweizer Nationalbank (SNB) zu rechnen. Der nächste größere Widerstand liegt bei 1,2395 (Tageshoch vom 15.12.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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