Der Handelsbilanzsaldo der Schweiz ist im Januar erneut positiv ausgefallen. Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) meldete heute einen Überschuss von 1,55 Milliarden CHF, nach plus 2,07 Milliarden CHF im Vormonat. Sowohl die Exporte als auch die Importe nahmen deutlich zu. Im Januar 2012 beliefen sich die Exporte auf 16,2 Milliarden CHF. Die Importe betrugen 14,6 Milliarden CHF.
Drei der zehn wichtigsten Exportbranchen erzielten im Januar 2012 im Jahresvergleich ein Plus. Ins Plus schafften es die Uhrenindustrie, die chemische Branche und die Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Die chemische Industrie steuerte dabei zwei Drittel zum Exportanstieg bei und die Exporte in die USA legten um 22 Prozent zu. Sieben der zehn Branchen meldeten jedoch einen Umsatzrückgang, wobei die Nachfrage aus der Europäischen Union (EU) verhalten blieb.
EUR/CHF
hat auf die Fortschritte in der Griechenland-Thematik hin keine Kursreaktion gezeigt. Der Kurs notiert aktuell 73 Pips über der 1,20er Marke, welche von der Schweizer Nationalbank verteidigt wird. Ein stärkerer Widerstand liegt erst bei 1,2395 (Tageshoch vom 15.12.). Die Volatilität des Währungspaares betrug in den letzten Handelstagen oft nur 30 bis 40 Pips.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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