Die wirtschaftlichen Aussichten in der Schweiz haben sich im Januar verschlechtert. Der von der Credit Suisse und dem Fachverband für Einkauf und Supply Management erhobene SVME-Einkaufsmanagerindex konnte die Erholung im Dezember nicht bestätigen und fiel um 1,8 Punkte auf 47,3 Zähler zurück. Die Wachstumsschwelle liegt bei 50 Punkten und wurde damit verfehlt.
Der Dezember-Wert lag bei 49,1 Punkten (revidiert von 50,7 Zählern). Die Prognose der Analysten von 52,0 Zählern wurde damit massiv verfehlt. Die Produktionskomponente lag im Januar den zweiten Monat in Folge in der Wachstumszone. Der Auftragsbestand sank dagegen erneut und fiel unter die Marke von 50,0 Punkten. Der Personalbestand wurde weiter verringert.
"Die Schuldenkrise spiegelt sich deutlich im Indexverlauf wieder. Die Industriekonjunktur scheint inzwischen zum Stillstand gekommen zu sein. In den kommenden Monaten ist ein Rückgang in der Industrieaktivität nicht ausgeschlossen", erklärte die Credit Suisse am Mittwoch. Die Schweizer Wirtschaft wird nach Einschätzung des Instituts im Jahr 2012 um 0,5 Prozent wachsen.
EUR/CHF
notiert bei 1,2052. Die 1,2026 (Tief vom 13.9.2011) stellt die nächste Unterstützung. Im Bereich der 1,20er Marke ist zudem mit einer Invention der Schweizer Nationalbank (SNB) zu rechnen. Der nächste größere Widerstand liegt bei 1,2395 (Tageshoch vom 15.12.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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