Nach Auffassung der Schweizer Großbank UBS hat der Franken seine Funktion als „Sicherer Hafen“ durch die Anbindung an den Euro vollständig verloren. In einem Brief an die Großkunden des Instituts äußerte das Devisenresearch der Bank die Vermutung, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Untergrenze bei EUR/CHF für mindestens weitere sechs Monate bis Ende des zweiten Quartals 2012 aufrecht erhalten könnte.
Eine Anhebung der Grenze sei denkbar, sofern die Notenbank eine weitere Abwertung des Frankens in einem sich verschlechternden wirtschaftlichen Umfeld für notwendig erachte. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) habe durch ihre Intervention im September die Währung faktisch von der Liste sicheren Anlagen genommen, so die Einschätzung.
EUR/CHF notiert bei 1,2184. Am letzten Donnerstag hat der Kurs den größten Tagesverlust seit dem 20. Oktober 2011 verbucht. Der nächste große Widerstand liegt daher beim Hoch dieses Tages bei 1,2395. Die 1,2132 (Tief vom 4.11.) stellte die nächste größere Unterstützung.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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