Der von Nationwide erhobene britische Hauspreisindex ist im Januar wie auch schon im Dezember gesunken. Die Hauspreise fielen im Januar wie im Vormonat um 0,2 Prozent. Auf Jahressicht konnten die Preise jedoch um 0,6 Prozent zulegen, wie die am Mittwoch veröffentlichten Daten zeigen. Die Prognose lag bei -0,1 Prozent. Der durchschnittliche Hauspreis lag im Januar 2012 bei nicht saisonbereinigten 162.228 GBP, nach 163.822 GBP im Dezember 2011.
„Angesichts der schwierigen Bedingungen Ende 2011 ist die Entwicklung nicht unerwartet. Die britische Wirtschaft schrumpfte in den letzten drei Monaten. Es ist damit nicht verwunderlich, dass die Hauspreise zu Beginn des Jahres 2012 gefallen sind. Wir erwarten in 2012 eine Seitwärtsbewegung bei den Preisen. Eventuell kommen die Preise in den nächsten Monaten noch leicht zurück“, kommentierte Robert Gardner, Chefvolkswirt von Nationwide die Entwicklung.
EUR/GBP
notiert bei 0,8287. Widerstand liegt bei 0,8301 (gestriges Hoch) und 0,8418 (Verlaufshoch vom 29.12.). Das mittlere Bollinger Band bei 0,8330 wurde unterschritten. Die nächste größere Unterstützung stellt damit das Verlaufstief vom 9.1.2012 bei 0,8219.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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