Die Arbeitslosenquote in Japan ist im Dezember auf 4,6 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt in Tokio heute mitteilte. Im November hat der Wert bei 4,5 Prozent gelegen. Von den befragten Analysten war keine Veränderung der Quote erwartet worden.
"Der Arbeitsmarkt in den am 11. März 2011 vom Erdbeben verwüsteten Teilen des Landes ist recht robust. Die Aufbauarbeiten stützen die Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Regierung hat vier Nachtragshaushalte in Höhe von umgerechnet 262,0 Milliarden US-Dollar für den Wideraufbau bewilligt“, zitierte Bloomberg Kiichi Murashima, Chefvolkswirt bei der Citigroup in Japan.
Problematisch ist nach Meinung des Volkswirts weiterhin die Stärke des Yen zu werten. In Kombination mit der derzeit schwächeren Exportnachfrage würden sich die Unternehmen zurückhaltend bei den Neueinstellungen zeigen. In einigen Regionen erweise sich zudem die Unsicherheit über die Stromversorgung als Störfaktor.
Das Verhältnis vorhandene Job zur Anzahl der Bewerber hat Informationen der Statistikbehörde zufolge im Dezember bei 71 zu 100 gelegen. Damit stellte sich nach dieser Lesart gegenüber November (69 zu 100) eine leichte Verbesserung ein.
EUR/JPY
notiert bei 100,47. Die nächste größere Unterstützung an der Unterseite stellt das mittlere Bollinger Band bei 99,60. Darunter stützt die 97,01 (das 11-Jahrestief von Mitte Januar). Widerstand liegt bei 101,36 (gestriges Tageshoch) sowie 102,19 (Hoch der letzten Woche).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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