Der aus 15 renommierten Ökonomen aus Finanzinstituten und Forschungsinstituten bestehende EZB-Schattenrat präferiert mehrheitlich eine Zinssenkung seitens der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie das Handelsblatt in der Montagausgabe berichtet, befürworten derzeit elf Mitglieder eine Zinssenkung. Fünf halten dabei eine Senkung um 0,25 Prozent für den richtigen Weg, sechs Experten votieren für eine Senkung um 0,50 Prozent. Vier Experten präferieren derzeit ein unverändertes Leitzinsniveau.
Die Ökonomen sehen verstärkte Anzeichen für eine Rezession in der Eurozone. Die öffentlichen Sparanstrengungen in den Krisenländern würden die Konjunktur zusätzlich belasten, zitierte die Zeitung Andrew Bosomworth, Fondsmanager bei Pimco. Zudem habe sich die Gefahr einer Kreditverknappung in der privaten Wirtschaft erhöht. Die wirtschaftlichen Bremseffekte sollten daher durch eine Zinssenkung ausgeglichen werden, so die Empfehlung.
EUR/JPY
notiert bei 100,42. Die nächste Unterstützung an der Unterseite stellt das Tief der letzten Woche bei 99,24. Darunter stützt die 97,01 (das 11-Jahrestief von Mitte Januar). Widerstand liegt bei 100,85 (Hoch der letzten Woche) sowie 102,19 (Hoch vom 26.01.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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