Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge soll Griechenland nach Einschätzung der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und dem Internationalem Währungsfonds mehr Geld benötigen als bisher erwartet. Das Rettungspaket für das Land soll sich demnach auf eine erforderliche Summe von 145 Milliarden Euro beziffern. Bisher war eine Summe von 130 Milliarden Euro kommuniziert worden. Der Grund für den erhöhten Finanzierungsbedarf liegt in der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Griechenland, so das Magazin. Die Troika soll nicht davon ausgehen, dass Griechenland das fehlende Geld alleine bei den privaten Gläubigern einsammeln kann.
Einem Bericht der Financial Times zufolge soll Deutschland darauf drängen, dass in Griechenland ein "Haushalts-Beauftragter" der EU eingesetzt wird. Dieser soll die Ausgaben Griechenlands überwachen und ein Vetorecht bei den finanziellen Entscheidungen des Landes besitzen. Zudem soll es Überlegungen geben, die Griechenland dazu verpflichten, Staatseinnahmen in erster Linie zur Schuldentilgung zu verwenden.
EUR/JPY
notiert bei 100,90. Die nächste größere Unterstützung an der Unterseite stellt das mittlere Bollinger Band bei 99,50. Darunter stützt die 97,01 (das 11-Jahrestief von Mitte Januar). Widerstand liegt bei 102,19, dem Hoch der letzten Woche.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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