Die japanische Regierung erwägt einem Bericht der Zeitung "Asahi Shimbun“ zufolge die Vergabe von Kredithilfen an den Internationalen Währungsfonds (IWF). Der Betrag könnte sich auf etwa 50 Milliarden US-Dollar belaufen. Dadurch soll die Finanzausstattung des Fonds zur Bewältigung der Folgen der Euro-Krise verbessert werden.
Derzeit verfügt der IWF über Finanzmittel in Höhe von etwa 600 Milliarden US-Dollar. Die Finanzkraft soll ausgehend vom aktuellen Niveau nach Möglichkeit noch mindestens verdoppelt werden. Die USA und viele G20-Länder verlangen aber, dass die Euro-Zone zunächst selber mehr Gelder bereitstellt, bevor sie ihren Beitrag erhöhen wollen.
Japan will beim G20-Treffen der Finanzminister und Notenbanker am 25. und 26. Februar in Mexiko in Erfahrung bringen, welche Summen von den anderen Ländern bereit gestellt werden sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt will man dann über den eigenen Beitrag entscheiden.
EUR/JPY
notiert bei 106,40 auf einem Mehrwochenhoch. Zuletzt handelte der Kurs Mitte November etwas höher. Widerstand liegt bei rund 108,02 (Tief vom 11.08.2011). Die 104,64 (Tief dieser Woche) bietet die nächste Unterstützungsmarke.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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