Die türkischen Notenbanker haben ihren Leitzins am Dienstag bei unverändert 5,75 Prozent belassen. Die Zinssätze für die gleichtägigen Anlagen bei der Zentralbank (5,00 Prozent) und die Kreditaufnahmen (12,50 Prozent) wurden ebenso beibehalten. Einige Marktteilnehmer hatten eine Zinserhöhung erwartet, da die Verbraucherpreise zuletzt um über 10 Prozent zulegten.
Das Volumen der vier zwischen dem 27. Januar und dem 12. Februar angestrebten Repogeschäfte wurde von 12 auf 20 Milliarden TRY erhöht. Die Analysten der HSBC (Der Markt heute) gehen davon aus, dass die Zentralbank zukünftig weniger der niedriger verzinsten 1-Wochengeschäfte anbieten wird, um so der Inflation entgegenzuwirken. Dies würde die Finanzierungskosten der Geschäftsbanken erhöhen und so eine restriktive Wirkung auf die Kreditvergabe ausüben.
EUR/TRY
notiert bei 2,3660. Der Kurs ist am 5. Januar unter die 200-Tagelinie gefallen. Unterstützung liegt bei 2,3407 (Verlaufstief vom 16. Januar). Widerstand liegt bei 2,4110, dem Verlaufstief vom 14.09.2011.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



