Nach Einschätzung der Analysten von Capital Economics wird Griechenland noch in diesem Jahr aus der Eurozone austreten. Im Newsletter „Greek deal only buys time“ wird davon ausgegangen, dass die beschlossenen Maßnahmen des zweiten Rettungspakets lediglich eine ungeordnete griechische Insolvenz vermeiden können.
Eine ungeordnete Zahlungsunfähigkeit Griechenlands bezüglich der am 20. März zur Refinanzierung anstehenden Schulden in Höhe von 14,4 Milliarden Euro sei abgewendet worden. Trotz des Schuldenerlasses würden die Sparmaßnahmen dafür sorgen, dass Griechenland eine sehr lange und harte Rezession bevorstehen wird. Am Ende könne nur der Austritt aus dem Euroraum die Lösung sein, so die Meinung.
Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, hat sich heute gegenüber der "Passauer Neuen Presse" ähnlich kritisch geäußert. Seiner Meinung nach ist die Tragfähigkeit der griechischen Staatsverschuldung fragwürdig. Der beschlossene Schuldenschnitt sei zwar "massiv", ohne die Umsetzung weiterer Reformen werde Athen seine Schulden aber nicht tragen können. In der zweiten Jahreshälfte müsse daher damit gerechnet werden, dass die Staatengemeinschaft Griechenland den Geldhahn zudreht.
Durch die beschlossenen Maßnahmen sollen Griechenlands Staatsschulden bis zum Jahr 2020 auf 120,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken. Dies wäre immer noch doppelt so hoch, wie es der Maastricht-Vertrag erlaubt. Alleine im vergangenen Jahr fielen in Griechenland neue Schulden in Höhe von fast zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts an.
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notiert bei 1,3254. Widerstand findet sich beim letzten Verlaufshoch vom 9.2. bei 1,3316. Unterstützung liegt im Bereich des Tiefs der letzten Woche bei 1,2977.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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