Der Umsatz der deutschen Wirtschaft ist im November trotz der Schuldenkrise im Euroraum gestiegen. Die Exporte erreichten in der ersten Lesung des Statistischen Bundesamts (Destatis) ein Niveau von 94,9 Milliarden Euro, während die Importe ein Niveau von 78,7 Milliarden Euro hatten. Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2011 mit einem Überschuss von 16,2 Milliarden Euro. Kalender- und saisonbereinigt lag der Wert bei 15,1 Milliarden Euro.
Die Ausfuhren lagen damit 8,3 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Importe legten gegenüber November 2010 um 6,7 Prozent zu. Die Exporte außerhalb der EU stiegen um 8,2 Prozent, jene in die EU-Länder legten wegen der Schuldenkrise „nur“ um 7,7 Prozent zu. Etwa 40 Prozent aller Exporte gingen in die EU.
Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA) rechnet im weiteren Jahresverlauf mit einer Abschwächung der Wirtschaftsdynamik. Für das Jahr 2012 wird ein Wachstum von rund sechs Prozent erwartet, nach einem Plus von zwölf Prozent im Jahr 2011.
Im Jahr 2011 soll erstmals mehr als eine Billionen Euro im Außenhandel umgesetzt worden sein. Von Januar bis November hat der Export-Wert bei 976 Milliarden Euro gelegen. Für den Dezember 2011 liegen noch keine endgültigen Daten vor. Für das Jahr 2012 wird ein Wert von 1.139 Milliarden Euro prognostiziert.
EUR/USD
notiert bei 1,2732. In der Nacht sank der Kurs zeitweise bis auf 1,2668, was der tiefste Stand seit September 2010 war. Seitdem läuft eine leichte Erholung. Oberhalb der 1,2668 besteht die Aussicht auf eine technische Gegenbewegung bis zunächst 1,2814 (Hoch vom 6.1.). Unter 1,2668 wäre ein Rücksetzer bis 1,2644 (Tief vom September 2010) einzukalkulieren.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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