Die deutsche Industrie ist im Januar nach Lesart des Markit/BME-Einkaufsmanagerindex erstmals seit September wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Das Barometer stieg in der endgültigen Fassung auf 51,0 Zähler, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage unter den Einkaufsmanagern hervorgeht. Die erste Schätzung hatte bei 50,9 Zählern gelegen. Im Vormonat wurde ein Niveau von 48,4 Punkten ausgewiesen.
"Der Beschäftigungsanstieg signalisiert, dass es Vertrauen in die langfristigen Geschäftsperspektiven gibt. Die Industrie hat aber weiterhin Probleme mit den rückläufigen Neuaufträgen. Dies gilt insbesondere für den Konsumgütersektor. Das Tempo des Auftragsrückgangs hat jedoch nachgelassen, was auch für die Exportaufträge gilt“, sagte Markit-Ökonom Tim Moore.
Die Lage in Deutschland bleibt damit weiterhin deutlich besser als in der Eurozone. Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe des gesamten Euroraums stieg im Januar nur auf 48,8 Punkte, nach 46,9 Punkten im Vormonat.
EUR/USD
notiert bei 1,3098. Der Kurs hat ins Tagesplus gedreht, so dass das heutige Tagestief bei 1,3025 die nächste Unterstützung stellt. Weitere Unterstützungsmarken liegen bei 1,2990 (mittleres Bollinger Band) und 1,2624 (16-Monatstief). Widerstand findet sich bei 1,3212 (gestriges Tageshoch). Oberhalb dieses Bereichs liegt Widerstand beim Hoch der letzten Woche bei 1,3232.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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