Die griechische Regierung hat von den internationalen Kreditgebern als Gegenleistung für neue Finanzhilfen in Höhe von 130 Milliarden Euro ein Ultimatum gestellt bekommen. Bis Montagmittag müssen weitere Sparauflagen im Gegenzug für die Finanzhilfen akzeptiert werden, berichtet Reuters. Die griechische Regierungskoalition einigte sich am Sonntag auf Sparmaßnahmen in Höhe von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Maßnahmen zur Kürzung von Rentenzuschüssen wurden ebenso beschlossen.
Forderungen der Troika nach Lohnkürzungen in der Privatwirtschaft, Abschaffung der griechischen Mindestlöhne zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit sowie Streichung von 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst hat man bisher nicht entsprochen. Die griechischen Mindestlöhne sind 50 Prozent höher als in Portugal. Uneinigkeit herrscht in Griechenland zudem darüber, zu welchen Konditionen die griechischen Geschäftsbanken Staatshilfen erhalten sollen.
EUR/USD
notiert bei 1,3084. Widerstand findet sich bei 1,3232 (Verlaufshoch vom 27.1.). Das Tief der letzten Woche bei 1,3027 stellt die nächste kurzfristige Unterstützung. Eine massive Unterstützungsmarke liegt bei 1,2624 (16-Monatstief).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




Ausgewählte RBS Hebelzertifikate auf