Die Finanzminister der Europäischen Union (EU) haben von Griechenland als Gegenleistung für weitere Kredithilfen einen noch umfangreicheren Verzicht seitens der privaten Gläubiger gefordert. Die Finanzminister der Eurozone fordern jetzt, dass sich Griechenland mit den Gläubigern für die neuen Schuldscheine auf einen Zinssatz von unter 3,5 Prozent einigt, äußerte der Leiter der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, am Dienstagmorgen in Brüssel auf einer Pressekonferenz.
Die Banken hatten sich bisher mit einem durchschnittlichen Zinssatz von mindestens vier Prozent einverstanden erklärt. Die griechische Regierung hat jüngsten Aussagen zufolge das Ziel, den Schuldenschnitt bis spätestens zum 13. Februar zu vereinbaren. Die privaten Gläubiger sollen dann voraussichtlich die Hälfte der Kreditforderungen an Griechenland abschreiben.
Griechenland würde für den Fall einer Einigung mit den privaten Gläubigern dann weitere Kredithilfen seitens des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EU bewilligt bekommen.
EUR/USD
notiert aktuell bei 1,3002. Der Kurs ist seit dem 16. Januar im Aufwind. Widerstand liegt bei 1,3072 (Hoch vom 4.1.). Unterstützung liegt bei 1,2624, dem 16-Monatstief von letzter Woche.
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