Das griechische Haushaltsdefizit wird im Jahr 2012 voraussichtlich höher ausfallen als bisher erwartet. Auf der Internetseite des griechischen Parlaments wurde am Dienstagabend ein Haushaltsdefizit von 6,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Aussicht gestellt. Zuvor war die Regierung noch von einem Minusbetrag von „nur“ 5,4 Prozent des BIP ausgegangen.
Der Verbandspräsident vom Bund der deutschen Steuerzahler, Karl Heinz Däke, hat den Bundestag aufgefordert, weiteren Griechenland-Hilfen eine Absage zu erteilen. Gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" kritisierte er die seiner Meinung nach zu geringe Beteiligung der privaten Gläubiger.
„Die Banken haben einen erheblichen Teil ihrer Risikopositionen über den öffentlichen Sektor entsorgt. Der Steuerzahler ist erneut der Verlierer." Stattdessen seien Reformen in den Schuldnerstaaten der richtige Weg. Ein Austritt Griechenlands aus dem Euroraum sei ebenso eine Option, so die Meinung.
EUR/USD
notiert bei 1,3230. Widerstand findet sich beim gestrigen Tageshoch bei 1,3293 sowie beim Verlaufshoch vom 9.2. bei 1,3316. Unterstützung liegt im Bereich des Tiefs der letzten Woche bei 1,2977.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




Ausgewählte RBS Hebelzertifikate auf