Das Treffen des griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos mit der Regierungskoalition über das von der Troika geforderte Sparpaket ist ohne eine abschließende Einigung zu Ende gegangen. Wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtet, konnte eine weitgehende Einigung erreicht werden. Laut Aussagen der Sozialistischen Partei ist die Kürzung der Renten, anders als gefordert, nicht beschlossen worden.
Griechenland muss in diesem Jahr Einsparungen in Höhe von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) vornehmen, was einer Summe von 3,3 Milliarden Euro entspricht. Bis Donnerstagmorgen sollen davon noch 300 Millionen Euro offen sein.
Laut einer aus griechischen Regierungskreisen am frühen Donnerstagmorgen verlautbarten Erklärung hat Griechenland von der EU und dem IWF weitere 15 Tage Zeit erhalten, um die erforderlichen Haushaltkürzungen vorzunehmen.
EUR/USD notiert bei 1,3278 auf dem höchsten Stand seit Anfang Dezember. Die Range der letzten Tage wurde nach oben verlassen, was ein prozyklisches Kaufsignal generiert hat. Widerstand liegt bei rund 1,3500 (200-Tagelinie). Das Tagestief von Dienstag stellt die nächste Unterstützung.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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