Die griechische Regierung will heute Nachmittag über das Sparprogramm entscheiden, welches die Grundvoraussetzung für den Erhalt des nächsten Hilfskredits seitens der Troika in Höhe von 130 Milliarden Euro ist. Sollte das Sparpaket abgelehnt werden, wäre Griechenland vermutlich bis Ende März pleite.
Den Forderungen der Troika nach der Streichung von 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst noch innerhalb dieses Jahres will die Regierung offenbar nachkommen, wie der griechische Minister für Reformen, Dimitris Reppas, am Montagabend verlautbarte.
Die Troika fordert zusätzlich Lohnkürzungen in der Privatwirtschaft sowie die Abschaffung der griechischen Mindestlöhne. Schwierig gestaltet sich derzeit die Zustimmung für die verlangten Lohnkürzungen im privaten Sektor, berichtet das Handelsblatt am Dienstag. Bezüglich der Verhandlungen Griechenlands mit den privaten Gläubigern für einen Schuldenschnitt in Höhe von 100 Milliarden Euro gibt es weiterhin kein Ergebnis.
EUR/USD
notiert bei 1,3104. Widerstand findet sich bei 1,3232 (Verlaufshoch vom 27.1.). Das Tief der letzten Woche bei 1,3027 stellt die nächste kurzfristige Unterstützung. Eine massive Unterstützungsmarke liegt bei 1,2624 (16-Monatstief).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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