Der Euro wird das Jahr aufgrund der Schuldenkrise in Europa gegenüber den wichtigsten Handelswährungen im Minus abschließen. Gegenüber dem Eröffnungskurs des Jahres liegt die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar derzeit 3,3 Prozent im Minus. Gegenüber dem japanischen Yen stellt sich aktuell ein Rückgang um 7,5 Prozent ein.
„Die Stimmung gegenüber dem Euro ist derzeit ziemlich negativ, was den Kursrückgang erklärt. Die Eurozone befindet sich wahrscheinlich bereits in einer milden Rezession", sagte Michael Turner, Währungs-Stratege bei der Royal Bank of Kanada in Sydney gegenüber Bloomberg.
Auf politischer Ebene steht am 9. Januar der nächste wichtige Termin an. Dann werden die Gespräche zur Lösung der europäischen Schuldenkrise zwischen dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin fortgesetzt werden. Das auf dem EU-Gipfel erarbeite Regelwerk soll bis März endgültig in trockene Tücher gebracht werden.
EUR/USD
notiert aktuell bei 1,2945. Die HSBC rechnet in der Dezember-Ausgabe ihres Devisenkompasses im Jahr 2012 mit einem steigenden Kurs. Ende des ersten Quartals wird mit einem Kurs von 1,3500 gerechnet. Der Kurs soll dann im zweiten Quartal auf 1,3700 ansteigen. Nachdem im dritten Quartal die Marke von 1,3700 erreicht wurde, wird der Höchststand im vierten Quartal mit 1,4400 erwartet.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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