Die Aussichten für die deutsche Industrie haben sich im November weiter verschlechtert. Der von Markit erhobene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel in der endgültigen Lesung um 1,2 Zähler auf 47,9 Punkte. Zuletzt war das Niveau im Juli 2009 noch etwas geringer.
Aufgrund der globalen Konjunkturabschwächung sanken die Neu- und Folgeaufträge. Bereits erteilte Aufträge wurden zeitlich verschoben. Die Hersteller von Vorleistungs- und Investitionsgütern wurden dabei am stärksten getroffen. Die Konsumgüterhersteller konnten nachlassende Exportbestellungen noch durch die verstärkte Binnennachfrage überkompensieren.
In der Eurozone stellte sich eine vergleichbare Entwicklung ein, wobei der Abschwung noch etwas deutlicher ausfiel. Der Index für das verarbeitende Gewerbe im Euroraum liegt in der endgültigen Lesung bei 46,4 Punkten noch etwas unter dem deutschen Wert.
EUR/USD
notiert bei 1,3451. Das gestrige Tagestief von 1,3257 stellt die nächste Unterstützung. Der Abwärtstrend seit Anfang November wurde gestern überwunden. Widerstand liegt beim gestrigen Hoch bei 1,3531 und dann bei 1,3860 (diverse Hochpunkte im Januar und November 2011).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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