Nach Auffassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte der Einfluss der Ratingagenturen begrenzt werden. Vor der Chinesischen Akademie für Sozialwissenschaften in Peking wies sie am Donnerstag auf die großen Auswirkungen der Downgrades hin, berichtet Reuters. Beispielsweise würden die Vorgaben der Versicherungen, die sich an bestimmte Bonitätsstufen halten müssen, bei Herabstufungen einen Automatismus auslösen, der die Lage oft noch verschlimmere.
Zudem forderte die Politikerin Fortschritte bei der internationalen Finanzmarktregulierung. Die mangelnde Regulierung der Finanzmärkte sei ein wichtiger Grund für die Finanzkrise gewesen, weshalb der Bereich der „Schattenbanken“ besser reguliert werden sollte. Merkel wird sich am Nachmittag mit Chinas Präsidenten Hu Jintao und dem Ministerpräsidenten Wen Jiabao treffen.
EUR/USD
notiert bei 1,3169. Widerstand findet sich bei 1,3215 (gestriges Tageshoch). Oberhalb dieses Bereichs liegt Widerstand beim Hoch der letzten Woche bei 1,3232. Das gestrige Tagestief bei 1,3027 stellt die nächste Unterstützung. Weitere Unterstützungsmarken liegen bei 1,2990 (mittleres Bollinger Band) und 1,2624 (16-Monatstief).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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