Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat am Donnerstagabend das Rating von zehn spanischen Banken gesenkt. Das Downgrade betrifft unter anderem die Institute Bankia, Caixabank, Ibercaja, Bankinter, Banco de Sabadell und Banco Popular.
Als Grund für das Downgrade wurden die von der Ratingagentur im November beschlossenen, neuen Bewertungskriterien für die Kreditinstitute angeführt. Neben der Herabstufung der Kreditwürdigkeit deuteten die Bonitätswächter an, dass die Bonität weiter reduziert werden könnte. Schlechtere Bonitätsnoten führen im Regelfall zu höheren Kosten bei der Fremdkapitalbeschaffung.
S&P hatte in der letzten Woche bereits den Kreditausblick für die gesamte Eurozone gesenkt. Der Ausblick für 15 von 17 Staaten der Eurozone (unter anderem für Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich, Finnland, Luxemburg) wurde auf „negativ“ gesetzt. Der Markt spekuliert derzeit darüber, dass Länder wie Deutschland in der nächsten Zeit ihre Topbonitätsnote „AAA“ am Kapitalmarkt verlieren könnten.
EUR/USD
notiert bei 1,3022. Das Wochentief bei 1,2944 vom 14.12. stellt die nächste kurzfristige Unterstützung. Die nächste große Horizontalunterstützung liegt beim Jahrestief aus dem Januar 2011 bei 1,2875. Kurzfristiger Widerstand liegt beim Tageshoch vom 14.12. bei 1,3066 und dann bei 1,3236 (Hoch vom 13.12.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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