Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung gegen eine Ausweitung des Volumens der europäischen Rettungsschirme ausgesprochen. Wie das Blatt am Freitag berichtet, ist es zudem auch noch nicht sicher, dass Griechenland ein zweites Hilfsprogramm erhalten wird. Die Troika soll den europäischen Finanzministern mitgeteilt haben, dass Griechenland die Auflagen aus dem ersten Hilfsprogramm von April 2010 noch nicht vollständig erfüllt hat.
Der Spielraum des EFSF, des mit einem Kreditvolumen von 440 Milliarden Euro ausgestatteten Fonds, ist nach Aussage von Schäuble ausreichend. Bisher seien davon 43,7 Milliarden Euro „belegt“. Der Spielraum sei damit groß genug. Forderungen nach mehr Geld würden nur zu einer Vergrößerung der Unsicherheit beitragen. Jedes Land müsse seine Probleme alleine in Ordnung bringen, was dann auch die Lage an den Finanzmärkten beruhigen würde.
Der Wert des Euro hat sich im asiatischen Devisenhandel am Freitag gegenüber den wichtigsten Handelswährungen kaum verändert. EUR/USD
notiert bei 1,3102. Widerstand liegt bei 1,3198 (Hoch vom 21.12.). Unterstützung liegt bei 1,2624, dem 16-Monatstief. Darüber stützt das mittlere Bollinger Band bei 1,2920.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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