Die Kreditinstitute in Spanien sollen auf Wunsch der Regierung ihre Kapitalbasis verbessern. Wie das Wirtschaftsministerium des Landes am Donnerstagabend mitteilte, sollen Finanzmittel in Höhe von 50 Milliarden Euro aufgetrieben werden. Die Rückstellungen für ausfallgefährdete Vermögenswerte sollen zudem auf bis zu 80 Prozent erhöht werden. In Spanien ist eine Immobilienblase geplatzt, welche die Kreditinstitute des Landes in Schwierigkeiten gebracht hat.
Neben der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten um 14:30 Uhr steht heute Mittag auch ein Treffen der vier Finanzminister der Euroländer mit der Bonitätsnote „AAA“ in Berlin auf dem Programm. Die Vertreter aus Deutschland, Finnland, Luxemburg und den Niederlanden werden sich dabei zusammenfinden. Laut einer Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sollen „aktuelle Themen“ besprochen werden. Eine öffentliche Stellungnahme über die Ergebnisse des Treffens ist nicht vorgesehen. Es wird vermutet, dass das Treffen der Finanzminister der Euro-Gruppe am Montag in Brüssel vorbereit werden soll, auf dem das zweite Rettungspaket für Griechenland im Mittelpunkt stehen wird.
EUR/USD
notiert bei 1,3139. Widerstand findet sich bei 1,3215 (Tageshoch von Mittwoch). Oberhalb dieses Bereichs liegt Widerstand beim Hoch der letzten Woche bei 1,3232. Das Tagestief von Mittwoch bei 1,3027 stellt die nächste kurzfristige Unterstützung. Eine massive Unterstützungsmarke liegt bei 1,2624 (16-Monatstief).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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