Der britische Einzelhandel zeigt sich weiterhin extrem schwach. Der von CBI erfasste Umsatz für den noch laufenden Monat November deutet darauf, dass die Händler von der bevorstehenden Weihnachtszeit bisher nicht profitieren konnten. Die Umsätze sanken im Jahresvergleich den sechsten Monat in Folge. Die Händler verringern ihre Belegschaft so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr.
Die Umfrage ergab, dass 25 Prozent der Einzelhändler im November einen steigenden Umsatz erwarten, während 44 Prozent mit einem Rückgang rechnen. Die daraus resultierende Differenz von -19 Prozentpunkten ist der schlechteste Wert seit März 2009. Der Konsens hatte nur ein Minus von 12 Punkten, nach -11 Zählern im Vormonat erwartet.
Der Umsatz war zuletzt im März 2009 geringer. Der Rückgang wurde in erster Linie durch die Bereiche Lebensmittel, Warenhäuser und Bekleidung verursacht. Die Neubestellungen der Lieferanten zeigten ebenso den schlechtesten Wert seit März 2009 an. Die Beschäftigung sank so stark wie zuletzt im November 2009. Die Umfrage ergab, dass 13 Prozent der Einzelhändler ihre Mitarbeiterzahl erhöht haben, während 40 Prozent Stellen abbauten.
"Der Einzelhandel bleibt in Bedrängnis, obwohl wir uns Weihnachten nähern. Die relativ milde Witterung im Herbst hat die Kleidungsbranche hart getroffen. Im Dezember dürfte es den siebten Rückgang in Folge geben“, sagte Ian McCafferty von CBI.
GBP/USD notiert bei 1,5590. Widerstand liegt beim letzten Verlaufshoch bei 1,6128 vom 6.11.. Die nächste Unterstützung wartet bei 1,5417 (Tief vom 25.11.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



