Der britische Hausmarkt hat im November erneut eine schwache Entwicklung gezeigt. Lediglich der Großraum London konnte bei den Preisen und der Erwartungshaltung an die zukünftige Preisentwicklung zulegen, wie der Hausverband Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) heute mitteilte.
Der RICS Hauspreissaldo für Großbritannien lag im November bei -17,0 Punkten, nach -24,0 Punkten im Oktober. Der Konsens erwartete einen Rückgang auf -25,0 Punkte. Im September hatte es ein Minus von 23 Punkten gegeben. Der Teilindex für die erwartete zukünftige Preisentwicklung fiel im November mit -21 Zählern marginal besser aus als zuvor mit -22 Punkten.
Der Index misst die Veränderung der Preise für neue Häuser in Großbritannien. Eine Lesung über 0 Punkten bedeutet, dass mehr Teilnehmer der Umfrage einen Preisanstieg gemeldet haben. Länger anhaltende Phasen unter 0 Punkten zeigen eine Schwäche des Immobilienmarktes an.
„Der Hausmarkt tritt auf der Stelle. In den letzten zwölf Monaten gab es keine signifikante Verbesserung. Mit Blick in die Zukunft erwarten wir auch keine nennenswerte Verbesserung in den kommenden Monaten, da sich die Konjunkturaussichten verschlechtern und ein schwacher Arbeitsmarkt die Nachfrage auf dem Immobilienmarkt belastet“, kommentierten die Analysten von Barclays Capital die Entwicklung.
GBP/USD
notiert bei 1,5623. Die nächste größere Unterstützung wartet bei 1,5417 (Verlaufstief vom 25.11.). Widerstand liegt bei 1,5768 (Hoch der letzten Woche).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



