Der Preisdruck bei den britischen Erzeugerpreisen hat sich im November abgeschwächt. Auf der Inputseite gab es im Jahresvergleich den niedrigsten Anstieg seit Dezember 2010, meldete das britische Statistikamt am Freitag.
Die Erzeugerpreise (Input) stiegen gegenüber Oktober um 0,1 Prozent, nach -0,8 Prozent im Vormonat. Im Jahresvergleich stellte sich ein Anstieg um 13,4 Prozent ein, was der "niedrigste" Wert seit 11 Monaten ist. Die Erzeugerpreise auf der Outputseite legten um 0,2 Prozent zu, nach +0,0 Prozent im Vormonat. Im Jahresvergleich gab es ein Plus von 5,4 Prozent.
Der britische Handelsbilanzsaldo lag im Oktober saisonbereinigt bei -7,6 Milliarden GBP, nach -10,2 Milliarden GBP im Vormonat. Die Exportpreise stiegen gegenüber dem September um 0,4 Prozent, während die Importpreise um 0,6 Prozent sanken.
GBP/USD
notiert bei 1,5629. Widerstand liegt bei 1,5768 (gestriges Hoch). Die nächste größere Unterstützung wartet bei 1,5417 (Verlaufstief vom 25.11.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



