New York (BoerseGo.de) - Während viele Quartalsergebnisse im Januar 2012 Investoren enttäuscht haben, haben die Aktien in dieser Zeit ein starke Performance gezeigt und gleichzeitig Befürchtungen geschürt, dass es zu einem Börsensturz wie demjenigen vom Januar 2009 kommen könne. Jim O\'Neill, der Chef der Vermögensverwaltung von Goldman Sachs, weist zwar auf die vielen Risiken der wirtschaftlichen Erholung hin, doch erklärt er gleichzeitig, dass der Start in das Jahr 2012 keine Ähnlichkeit mit der Krise der Jahre 2008-2009 habe. "Der Grund für den Marktanstieg im Januar lag daran, dass die Investoren die Sorge hatten, dass alles auf breiter Front schief laufen könne. Und dann gab es da noch eine riesige Menge an Cash. Deswegen hat das Aufhören schlechter Nachrichten für sich alleine offensichtlich einen positiven Effekt gehabt. Wir haben das Jahr mit der Befürchtung vieler Menschen begonnen, dass es so schlimm wie 2008 oder noch schlimmer kommen könne. Zum Schluss hat sich gezeigt, dass keine Ähnlichkeit mit 2008 besteht", so O\\\\\\'Neill.
Er gab zu bedenken, dass Deutschland als Herz der Eurozone allem Anschein nach sich auf der Überholspur befindet. "Damit geht es mit einem Drittel der Eurozone, die angeblich auseinanderfällt, tatsächlich nach oben", so O\\\\\\'Neill. Es sieht so aus, dass China einer sanften Landung näherkommt und auch bei den Vereinigten Staaten zeigen sich Anzeichen von Fortschritt. Nach O\'Neills Worten ist China eine der Antriebskräfte des globalen Wachstums geworden.




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