Der Franken steht gegenüber dem US-Dollar seit Wochenbeginn unter Abgabedruck. Nachdem der Präsident der Notenbank der Schweiz (SNB), Philipp Hildebrand, am Wochenende auf die Überbewertung des Franken hinwies, wurden gestern Abend in Luzern seitens des Vizepräsidenten der Notenbank, Thomas Jordan, vergleichbare Aussagen getroffen.
Die Schweizerische Nationalbank beobachte die Entwicklung der Devisenkurse genau. Sollte der Franken zu stark aufwerten, werde man weitere Maßnahmen ergreifen. Möglichen deflationären Risiken werde man entschieden entgegentreten, so die Aussage. Bereits am Montag gab es Gerüchte, dass die SNB den EUR/CHF-Mindestkurs von 1,2000 auf bis zu 1,3000 anheben könnte.
USD/CHF
ist im asiatischen Handel auf 0,9030 gestiegen. Seit dem 30. Oktober hat der Kurs damit gut 400 Pips zugelegt. Widerstand liegt bei 0,9289 (Mehrmonatshoch vom 7.10.2011). Unterstützung bietet das letzte Verlaufstief bei 0,8565 vom 27.10.2011.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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