Die Analysten von Capital Economics erwarten für die nächste Zinssitzung der Bank of Japan am 12. Februar keine monetären Veränderungen. Seitens des Finanzministeriums könnte die Bank of Japan zu einer Intervention gedrängt werden, sofern der Kurs unter die Marke von 76,00 beim Währungsverhältnis USD/JPY durchbricht, so die Einschätzung im aktuellen „Bank of Japan Watch“.
Generell geht man davon aus, dass es weder eine isolierte Zentralbankintervention noch isolierte quantitative Maßnahmen geben wird. Sollte es zu einer Veränderung kommen, würden beide Maßnahmen mit großer Wahrscheinlichkeit zusammen ergriffen werden, so die Meinung.
„Seit der letzten Zentralbanksitzung vor drei Wochen sind die Wirtschaftsdaten überwiegend positiv ausgefallen. Die Industrie hat sich von den Produktionsunterbrechungen durch die Überschwemmungen in Thailand wieder weitgehend erholt. Die Herstellung langlebiger Güter, aber auch der Autoverkauf haben im Januar an Fahrt gewonnen. Sowohl der Einkaufsmanagerindex des verarbeitendes Gewerbes als auch des Dienstleistungssektors lagen im Januar wieder oberhalb von 50 Punkten“, so die Aussage.
Vor diesem Hintergrund rechnet man erst im Bereich von 75,00/76,00 mit einer möglichen Intervention. Aktuell notiert der Kurs bei 77,01.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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