Die Industrieproduktion in Japan ist im November aufgrund von Produktionsproblemen in Zusammenhang mit den Überschwemmungen in Thailand unerwartet deutlich gesunken. Einer Umfrage des japanischen Wirtschaftsministeriums zufolge soll sich die Lage im Dezember und Januar aber wieder deutlich verbessern.
Nach vorläufigen Schätzungen sank die Produktion gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent, nach einem Plus von 2,2 Prozent im Oktober. Es wurde im Konsens nur ein Rückgang um 0,7 Prozent erwartet. Zu den enttäuschenden Daten trug die schwache Entwicklung bei den Pkws und Mobiltelefonen bei, welche die größten Rückgänge verbuchten. Schwächer zeigten sich auch die industriellen Segmente Verkehr, Elektronik sowie Eisen und Stahl.
Das japanische Wirtschaftsministerium erwartet im Dezember einen Anstieg der Industrieproduktion um 4,8 Prozent, nachdem die Prognose zuvor noch bei niedrigeren +2,7 Prozent gelegen hatte. Im Januar soll es ein Plus von 3,4 Prozent geben.
USD/JPY
handelt aktuell bei 77,76. Massiver Widerstand liegt bei 79,50 (Hoch vom 31. Oktober). Die 78,23 (Hoch der letzten Woche) stellt den nächsten kurzfristigen Widerstand. Eine starke Unterstützung bietet die 75,60 (Tief vom 30. Oktober). Darüber stützt die 76,58 (Tief vom 18.11.).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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