Baumwolle wird in Indien seit über 5000 Jahren verarbeitet. Auch im alten China, in Ägypten und in
Nord- und Südamerika fand es bereits vor mehreren 1000 Jahren Verwendung.
Baumwolle benötigt eine lange Wachstumsperiode mit viel Sonnenschein und viel Feuchtigkeit. Während
der Ernte ist Trockenheit von Nöten. Die Blüte entwickelt sich zu einem ovalen Gebilde, welches bei
Reife aufplatzt. In dieser Zeit ist die Pflanze besonders anfällig gegen Wind und Regen. In den USA
läuft die Ernte zu 95% maschinell ab. Nach der Ernte wird die Baumwolle getrocknet, gereinigt und zu
Ballen ve ...
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Baumwolle wird in Indien seit über 5000 Jahren verarbeitet. Auch im alten China, in Ägypten und in
Nord- und Südamerika fand es bereits vor mehreren 1000 Jahren Verwendung.
Baumwolle benötigt eine lange Wachstumsperiode mit viel Sonnenschein und viel Feuchtigkeit. Während
der Ernte ist Trockenheit von Nöten. Die Blüte entwickelt sich zu einem ovalen Gebilde, welches bei
Reife aufplatzt. In dieser Zeit ist die Pflanze besonders anfällig gegen Wind und Regen. In den USA
läuft die Ernte zu 95% maschinell ab. Nach der Ernte wird die Baumwolle getrocknet, gereinigt und zu
Ballen verpackt.
Das Einsatzgebiet von Baumwolle ist sehr weit. Es reicht von Kleidung bis hin zu medizinischem Material.
Baumwolle wird an folgenden Börsen gehandelt:
New York Board Trade (New York Cotton Exchange)
- Central Japan Commodity Exchange
- Osaka Mercantile Exchange
- Bolsa de Mercadorias & Futuros
Die wichtigste Börse ist die NYBOT. Der Kontrakt lautet auf Lieferung von 50.000 Pfund von Baumwolle
der Sorte Nr. 2. Die Länge der Faser soll 1 2/32 inches betragen.
Größte Produzenten sind China mit einem Marktanteil von 24% gefolgt von den USA (20%), Indien (14%)
und Pakistan (8%). Größte Importeure sind China und Indonesien. Der hohe Verbrauch der Länder in Asien
und der Rückgang der Herstellung von Baumwollkleidung in Europa und USA, verdeutlicht die Migration der
Textilindustrie in Niedrig-Lohn-Länder.
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