Mais ist die wichtigste Getreidesorte der Welt. In den letzten Jahren hat er Weizen und Reis als bis dahin bedeutendste Getreidesorten verdrängt. Mais ist eine widerstandsfähige Pflanze die überall auf der Welt gedeihen kann. Sie wächst in Höhenlagen von 0 - 3600 m über dem Meeresspiegel und in fast allen Klimazonen. In Europa und USA werden 80% der Maisproduktion zu Tierfutter verarbeitet. Aus den restlichen 20% werden Lebensmittel, wie beispielsweise Popcorn oder auch Alkohol hergestellt.
Mais wird am Chicago Board of Trade, an der Bolsa de Mercadorias & Futuros (Brasilien), am Marc ...
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Mais ist die wichtigste Getreidesorte der Welt. In den letzten Jahren hat er Weizen und Reis als bis dahin bedeutendste Getreidesorten verdrängt. Mais ist eine widerstandsfähige Pflanze die überall auf der Welt gedeihen kann. Sie wächst in Höhenlagen von 0 - 3600 m über dem Meeresspiegel und in fast allen Klimazonen. In Europa und USA werden 80% der Maisproduktion zu Tierfutter verarbeitet. Aus den restlichen 20% werden Lebensmittel, wie beispielsweise Popcorn oder auch Alkohol hergestellt.
Mais wird am Chicago Board of Trade, an der Bolsa de Mercadorias & Futuros (Brasilien), am Marche a Terme International de France, an der Budapest Commodity Exchange, an der Kanmon Commodity Exchange (Korea) und an der Tokyo Grain Exchange gehandelt. Der bedeutendste Markt ist der Chicago Board of Trade. Hier lautet der Kontrakt auf die Lieferung von 5000 Büschel der Sorte Nr. 2.
In der Saison 2002/2003 betrug die Weltproduktion 603,47 Mio. Tonnen und befand sich damit etwa auf Vorjahresniveau. Für 2003/2004 wird mit einer leichten Erhöhung um ein halbes Prozent gerechnet. Das Erntejahr geht von September bis August. Der internationale Handel der neuen Ernte beginnt um einen Monat verschoben im Oktober und läuft bis September des folgenden Jahres.

3-Monats Future, 2000 - 2004
Quelle: Reuters
Die USA sind der größte Maisproduzent mit einem Anteil von 38%, gefolgt von China mit 20%, Brasilien mit 7,5% und der EU mit 6,6%.Der weltweite Verbrauch nahm im Vergleich zur Vorsaison zu. Er wird Schätzungen zu Folge weiter zunehmen. Die USA sind der größte Verbraucher. Hier werden 32% der Weltproduktion weiterverarbeitet, gefolgt von China (20%), Brasilien (5,8%) und Mexiko (3,9%).Da die größten Produzenten auch gleichzeitig die größten Verbraucher sind, gelangt nur der kleinere Teil der Weltproduktion auf die internationalen Märkte. Man geht hier für die aktuelle Saison 2003/2004 von 77,5 Mio. Tonnen aus. Größte Importeure sind die Staaten in Lateinamerika und Afrika. Hinzu kommt der Nahe Osten und Asien, wobei in Asien vor allem Japan, Südkorea und Taiwan ins Gewicht fallen.Das Angebot überstieg 2002/2003 die Nachfrage um 75.000 Tonnen. In der Vorsaison lag noch ein Nachfrageüberschuss von 45.000 Tonnen vor. Wegen einer nur geringfügigen Steigerung des Angebots und einer höher zu erwartenden Nachfrage, ist in 2003/2004 wohl wieder mit einem Nachfrageüberhang zu rechnen.
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