Die Schuldenkrise in Europa ist das beherrschende Thema und vermasselt eine gute Stimmung an Börsen in unseren Breitengraden. Geht es anderen Börsen, zum Beispiel jener in Tokio, besser? Hier ist die Antwort.

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Börse in Tokio fährt Achterbahn

China hat Japan 2010 als zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt abgelöst. Unangefochtener Spitzenreiter sind die USA. Soviel zur Statistik. Werfen wir nun einen Blick auf den Nikkei 225 Index in JPY (Bild 1), der – wie es sein Name verrät – die Kursentwicklung von 225 japanischen Unternehmen spiegelt. Es sind die wichtigsten auf der Insel. Beim Betrachten dieser Benchmark muss man sich doch tatsächlich beide Augen reiben. Allein in diesem Jahr ging es, in runden Zahlen, von 8.500 auf 10.200 hoch und wieder auf 8.600 Punkte runter. Also fast so schnell wie auf einer Achterbahn. In früheren Jahren machten Indizes von Emerging Markets solche Swings, heute der Leitindex der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt. Dies veranschaulicht eindrücklich, mit welchen Volatilitäten Anleger heute rechnen müssen. Für IndexPerformer.com (indexperformer.com), unseren neuen Chart-Signal-Dienst für ETFs und ETPs, ist die Sache klar: Der Nikkei 225 Index und mit ihm die entsprechenden ETFs sind bis auf weiteres kein Investment. Zumindest nicht in Japanischen Yen ausgedrückt.

Thomas J. Caduff ist Chefredaktor der YouQuant.com - ETF-/ETP-Flash’s (www.youquant.com), der QuantScreener.com - Fonds-Flash’s (www.quantscreener.com) und des Chart-Signal-Dienstes IndexPerformer.com (www.indexperformer.com). Dies alles sind Publikationen der ICN Trust Finance AG (www.icngroup.com).

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Risikohinweis: Aktien, Rohstoffe, Zinsen und Währungen sind volatil. Deshalb kommen ETFs nur für Anleger in Frage, die das Risiko verstehen und auch tragen können. Eine laufende Überwachung ist empfehlenswert.

Autor: Thomas J. Caduff