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Die Verluste vom Vortag hat der DAX® zum Wochenausklang wieder aufgeholt und die Woche sogar auf Tageshoch beendet. Für uns Gelegenheit mal wieder das große Bild, wie es sich auf Monatsbasis präsentiert unter die Lupe zu nehmen, denn beim Langfristchart handelt es sich u. E. um den Mutmacher schlechthin! So ist – trotz aller Krisen der letzten 10 Jahre – der Basisaufwärtstrend seit 1982 unverändert intakt. Zusammen mit den historischen Hochständen bei gut 8.000 Punkten entsteht sogar ein aufsteigendes Dreieck und damit ein eher trendbestätigendes Kursmuster. Am aktuellen Rand bildet die fallende Trendlinie seit Dezember 2007 (akt. bei 7.419 Punkten) in Verbindung mit dem Erholungstrend seit März 2009 (akt. bei 5.594 Punkten) sogar ein Dreieck innerhalb des übergeordneten Konsolidierungsmusters aus. Solche verschachtelten Formationen bieten besonders lukrative Gelegenheiten, denn ein Spurt über die Marke von 7.419 Punkten liefert demnach ein frühes Indiz, dass auch der Deckel bei gut 8.000 Punkten gelüftet werden dürfte. Rückenwind kommt möglicherweise von Seiten des trendfolgenden MACD, der an einem neuen Einstiegssignal arbeitet.

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10-jährige Rendite D - Potentieller Doppelboden

Der Euro-BUND-Future fährt derzeit Achterbahn: Nicht nur, dass in den letzten Tagen eine enorme Schwankungsbreite zu verzeichnen war, auf die ordentlichen Zugewinne vom Dienstag und vom Donnerstag folgte auch jeweils ein ebenso starker Nackenschlag. Um sich von diesem hektischen Auf und Ab nicht irritieren zu lassen, sind Anleger gut beraten das große Bild zu betrachten. Besonders sinnvoll erscheint uns dabei die Analyse der 10-jährigen Rendite in Deutschland. Trotz der Volatilität der letzten Woche belastet das Spiegelbild des Euro-BUND-Future unverändert der Fehlausbruch nach Süden der Vorvorwoche. Neben diesem „false break“ zeichnet sich ein potentieller Doppelboden bei 1,13% (siehe Chart) ab. Per Saldo liegt u. E. eine Steilvorlage für temporär anziehende Renditen vor. Der Nachhaltigkeitstest wartet dann allerdings erst beim Widerstandscluster aus dem Renditetief vom vergangenen September, diversen Trendlinien und einem Fibonacci-Bündel aus zwei verschiedenen Retracements zwischen 1,64 % und 1,71 %. Bei einem Sprung über dieses Level wäre zudem die oben diskutierte Bodenbildung vervollständigt.

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Continental - Neues Mehrjahreshoch

In der abgelaufenen Woche hat die Conti-Aktie nicht nur das bisherige Jahreshoch von Ende April bei 76,73 EUR hinter sich gelassen, sondern auch den entsprechenden Rekordstand aus dem Vorjahr (77,63 EUR) überwunden. Neben der höchsten Notierung seit Mai 2008 sorgt ein nicht ganz idealtypischer „morning star“ auf Monatsbasis für zusätzlichen Rückenwind. Aus charttechnischer Sicht bilden die horizontalen Hürden bei gut 77 EUR zudem zusammen mit dem Aufwärtstrend seit Oktober 2011 (akt. bei 64,95 EUR) ein aufsteigendes Dreieck. Das nach oben aufgelöste, trendbestätigende Kursmuster lässt zunächst auf ein Passieren des Hochs vom Mai 2008 bei 80,22 EUR schließen, während danach sogar „Platz“ bis zum Hoch von 2006 bei 94,57 EUR wäre. Rein rechnerisch ermöglicht das kalkulatorische Kursziel der o. g. Dreiecksformation sogar einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2007 bei gut 108 EUR. Wenngleich der trendfolgende MACD gerade ein neues Einstiegssignal liefert und damit das Risiko eines Fehlausbruchs nach Norden limitiert, sollten neue Longengagements auf Basis der jüngsten Kurslücke bei 72,88/61 EUR abgesichert werden.

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Deutsche Post - „Deckel“ gelüftet!

Während wir die Aktie der Deutschen Post Mitte Juli (siehe „Daily Trading“ vom 16. Juli) noch unter Beobachtung stellten, ist das Papier nun einen Schritt weiter. So konnte jüngst die massive Widerstandszone aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses seit April 2007 (14,14 EUR) sowie diversen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 14,02 EUR und 14,92 EUR überwunden werden, wodurch gleichzeitig das aufsteigende Dreieck seit Ende 2008/Anfang 2009 endlich „bullish“ aufgelöst wurde. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass der Baissetrend seit April 2007 (siehe Chart) – aufgrund von lediglich zwei Auflagepunkten ohnehin nur mit eingeschränkter Bedeutung – keinen großen Bremsklotz darstellt. Jenseits dieser Trendlinie ist der Weg frei bis zu den horizontalen Hürden bei rund 20 EUR, zumal die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) positiv zu interpretieren sind. Als Absicherung für bestehende wie auch für neue Longpositionen bieten sich die eingangs angeführten Ausbruchsmarken an, was mit einer attraktiven Chance-Risiko-Relation einhergeht.

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