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Die 38-Wochen-Linie (akt. bei 6.404 Punkten) auf der Unterseite und das 90-Wochen-Pendant (akt. bei 6.617 Punkten) nach oben hin stecken derzeit unverändert den Bewegungsrahmen für den DAX® ab. Zwischen den angeführten Leitplanken fällt derzeit eine klare Weichenstellung schwer. Zu dieser Aussage passt der gestern ausgeprägte „doji“ nahezu lehrbuchmäßig, da in diesem Candlestickmuster ebenfalls eine gewisse Unentschlossenheit der Marktteilnehmer zum Ausdruck kommt. Per Saldo behalten demnach die jüngsten Aussagen ihre Gültigkeit: So dürfte ein Spurt über die Kombination aus der 90-Wochen-Linie und dem jüngsten Verlaufshoch bei 6.642 Punkten die Basis für einen Folgeanstieg bis zu den Hochpunkten vom April bzw. Mai bei gut 6.800 Punkten bilden. Andererseits wird bei einem Rutsch unter den 38-Wochen-Durchschnitt schnell das Szenario „Gap Closing“ der Kurslücke von Ende Juni bei 6.262/40 Punkten Realität. Die Bedeutung dieses Gaps wird nahezu idealtypisch durch den Erholungstrend seit Anfang Juni bestätigt, der mittlerweile bei 6.251 Punkten verläuft.

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Euro-BUND-Future: Momemtum lässt nach

Das Phänomen der niedrigen Umsätze bleibt den Marktteilnehmern beim Euro-BUND-Future erhalten. Zwar bedeuten die gestern gehandelten 544.000 Kontrakte das höchste Handelsvolumen seit drei Tagen, insgesamt verharren die Umsätze aber dennoch auf Sparflamme. In Verbindung mit den kleinen Kerzenkörpern der jüngsten Candlesticks ein Indiz, dass das Momentum des jüngsten Aufwärtsimpulses seit Ende Juni mehr und mehr entweicht. Per Saldo wird somit das Zeitfenster für ein Wiedersehen mit dem bisherigen Rekordstand von Anfang Juni bei 146,89 zusehends kleiner. Dennoch dürfte ein Anstieg über die jüngsten beiden Verlaufshochs bei 145,27/30 das Pendel in diese Richtung ausschlagen lassen. Auf der Unterseite sollten Anleger dagegen die letzten beiden Tagestiefs beachten, die mit 144,67 bzw. 144,62 ähnlich dicht beieinander liegen wie die Pendants auf der Oberseite. Ein Abgleiten unter diese Marken lässt den Dynamikverlust noch deutlicher zu Tage treten und dürfte eine Konsolidierung in Richtung der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,29) einläuten. Ein Break dieser Unterstützung – zusätzlich verstärkt durch das Hoch vom 18. Juni bei 143,09 – lässt die beschriebene Atempause sogar zu einer größeren Korrektur auswachsen.

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Abwärtstrend im Fokus: Celesio

Die Celesio-Aktie arbeitet daran, eine lange Leidenszeit endlich zu den Akten zu legen. So eröffnet sich aktuell auf Basis der jüngsten beiden Tiefpunkte bei 10,72/9,18 EUR die Chance auf ein klassisches 1-2-3-Tief (siehe Chart). Um diesem Szenario Nachdruck zu verleihen, befindet sich das Papier derzeit an einer ganz entscheidenden Schwelle. Nach der Rückeroberung der 38-Wochen-Linie (akt. bei 12,99 EUR) gilt es nun noch, die Kombination aus dem 2009er-Tief bei 13,54 EUR und dem im Mai 2010 etablierten Abwärtstrend (akt. bei 13,76 EUR) in die Schranken zu verweisen. Auf eine erfolgreiche Weichenstellung lassen die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon hoffen, die jeweils „long“ positioniert sind. Im Erfolgsfall definiert das bisherige Jahreshoch bei 15,85 EUR die nächste Zielmarke, deren Überwinden dann die diskutierte Bodenbildung abschließen würde. Eine enge Absicherung auf Basis der nach oben drehenden 38-Wochen-Linie sorgt im Ausbruchsfall für ein günstiges Chance-Risiko-Profil von neuen Longengagements.

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Stoxx Europe 600 Telecom: Einsetzende Sektorrotation?

Aus Investorensicht ist der Stoxx Europe 600 Telecom in den letzten Jahren nicht gerade „everybodies darling“ gewesen. Durch die charttechnische Brille betrachtet mehren sich aktuell aber die Anzeichen, die auf „Licht am Ende des Tunnels“ schließen lassen. So wurden zuletzt die Tiefpunkte der beiden Vorjahre bei 225/24 Punkten exakt bestätigt. Der unterstützende Charakter dieser Bastion wird durch eine Reihe von Quartalskerzen mit markanten Lunten untermauert. Zusätzliche Hoffnung nähren die Rückeroberung der 38-Wochen-Linie (akt. bei 244 Punkten) sowie der Spurt über den seit Ende Februar 2011 bestehenden Baissetrend (akt. ebenfalls bei 244 Punkten), zumal beide Weichenstellungen durch synchrone, neue Einstiegssignale seitens der Trendfolger MACD und Aroon bestätigt werden. Die nächste Anlaufzone wird nun durch die Hochpunkte vom Januar 2012 und Oktober 2011 bei 257/59 Punkten definiert. Ein Überwinden dieser Hürden würde dann sogar einen klassischen Doppelboden vervollständigen, aus dem sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 35 Punkten ableiten ließe. Eine enge Absicherung auf Basis der o. g. Glättungslinie sorgt derzeit zudem für ein sehr attraktives Chance-Risiko-Verhältnis von neuen Longengagements.

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