Anzeige

Der DAX® ließ sich auch zum Ende der letzten Handelswoche nicht lumpen und stellte unter Beweis, dass die am Vortag begonnene Erholung keine Eintagsfliege war. Die auf Stundenbasis entstandene Bodenbildung hat wie erwartet den nötigen Rückenwind geliefert, um auch das verbliebene Abwärtsgap vom 23. Juli bis auf 6.621 Punkten zu schließen. Damit haben die Bullen den Löwenanteil einer Stabilisierung geschafft. Um aber auch perspektivisch einen Schritt voranzukommen, gilt es noch das jüngste Verlaufshoch bei 6.776 Punkten zu überwinden, bevor das Cluster aus der Parallelen (akt. bei 6.847 Punkten) zum kurzfristigen Aufwärtstrend seit Juni und dem Hoch von Anfang Mai bei 6.876 Punkten wieder ein Thema wird. Hier bietet sich die Chance, das zwischenzeitlich drohende Szenario „bärische Flaggenformation“ endgültig abzuschütteln. Die technischen Indikatoren würden bei diesem Thema mittlerweile wieder mitspielen: So konnte der MACD nach einem kurzen Gastspiel unter seiner Signallinie wieder auf „Kaufen“ drehen und auch der Stochastik wartet mit einem frischen Einstiegssignal auf.

chart

Euro Bund Future - Schwacher Wochenausklang

Aufgrund der Konsolidierung an den Vortagen kam die schwache Entwicklung des Euro-BUND-Future am Freitag nicht überraschend. Seit dem zyklischen Hoch vom Wochenbeginn hat das Zinsbarometer in der Spitze fast 300 Ticks verloren und testet derzeit die Unterstützungszone aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,19) und dem Hoch vom 18. Juni bei 143,09. Wichtiger für den mittelfristigen Ausblick ist indes der dominierende Aufwärtstrend seit April 2011, der aktuell bei 141,63 verläuft. Mit einem Unterschreiten dieser Trendlinie würde das Szenario eines Doppeltopps an Kontur gewinnen. Komplettiert wäre diese Formation indes erst bei einem Fall unter das zyklische Tief von Ende Juni bei 139,72. Der Blick auf die technischen Indikatoren macht den Rentenbullen wenig Mut auf eine zeitnahe Wende nach oben. So hat der MACD mittlerweile den Schritt des Stochastik nachvollzogen und ein neues Ausstiegssignal generiert. Auch im Stundenbereich stehen die Ampeln derzeit auf „rot“ Vor dem beschriebenen Hintergrund sollten Anleger ihre Longpositionen reduzieren und abwarten, wo der Euro-BUND-Future die Handbremse zieht. Verbessern würde sich das Bild erst bei einem Schließen der Abwärtskurslücke vom 24. Juli (145,52 zu 145,49).

chart

Qiagen - Noch mehr Luft nach oben

Der Ende Juli erfolgte Ausbruch aus der Schiebezone zwischen 12,54 EUR und 13,46 EUR sowie der erneute Pullback an das Ausbruchsniveau zeigt, dass sich die Bullen bei der Qiagen-Aktie weiter in der besseren Ausgangslage befinden und der seit Mitte Oktober letzten Jahres bestehende Aufwärtstrend (akt. bei 12,97 EUR) nach wie vor die Kursrichtung bestimmt. Der Sprung über die Marke von 13,46 EUR ist besonders interessant, da die mehrfach getestete nördliche Begrenzung der o. g. Tradingrange mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 13,43 EUR) sowie dem 50%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses von April 2010 bis Oktober 2011 (13,47 EUR) zusammenfällt. Auch in der abgelaufenen Woche wurden diese Zone einem Stresstest unterzogen, aber letztlich mit einer ausgeprägten Lunte bestätigt. Aus charttechnischer Sicht ist der Weg noch bis in den Bereich bei 14,97/15,18/15,25 EUR frei, wo mehrere Hochpunkte aus dem Jahr 2011 ein signifikantes Barrierenbündel bilden. Der jüngste Hausseimpuls wird durch den MACD bestätigt, der auf Tagesbasis ein frisches Kaufsignal generiert hat und zusätzlich auch im Wochen- und Monatsbereich positiv zu interpretieren ist.

chart

Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters?

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf

kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbctrinkaus.de