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Einen ruhigen Wochenausklang erlebten die Marktteilnehmer beim DAX®. Spiegelbild dieser Aussage ist zum einen die geringe Handelsspanne am Freitag von nicht einmal 65 Punkten, und zum anderen der am letzten Handelstag der Woche ausgeprägte „inside day“. Aufgrund der gegenwärtigen Unentschlossenheit der Investoren bietet sich u. E. eine zweigleisige Strategie an: Eine „bullishe“ Auflösung des „inside“-Musters – diese wäre bei einem Anstieg über die letzten beiden Tageshochs bei 6.891/904 Punkten Realität – würde den Grundstein für ein zügiges Anpeilen des bisherigen Verlaufshochs bei 6.971 Punkten legen. Die Widerstandsmarke wird dabei durch die Tiefs vom April, Juni und Juli 2011 bei 6.992/6 Punkten bestätigt. Auf der Unterseite sollten Anleger hingegen den steilen seit dem 20. Dezember (akt. bei 6.843 Punkten) beachten. Ein Bruch dieser Trendlinie dürfte die Verschnaufpause der abgelaufenen Woche in Richtung der beiden Verlaufstiefs von Mitte Februar bei 6.652/50 Punkten ausdehnen. Da der trendfolgende MACD auf Tagesbasis nicht nur „short“ positioniert ist, sondern auch das zuletzt ausgeprägte „bullish failure“ zur Vorsicht mahnt, ist ein erneuter Stresstest des o. g. Trends derzeit sogar das wahrscheinlichere Szenario.

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Euro Bund Future - Woche für Woche …

… zieht ins Land und der Euro-BUND-Future tritt auf der Stelle. Mit Kursen um die Marke von 139 hat das Rentenbarometer den Kreuzwiderstand aus den jüngsten Hochpunkten zwischen 139,59 und 140,23 sowie der Parallelen (akt. bei 140,12) zum Basisaufwärtstrend seit Sommer 2008 unmittelbar vor der Brust. Neue Dynamik auf der Oberseite dürfte sich aber erst entfalten, wenn der beschriebene „Deckel“ gelüftet wird. Andererseits sorgt die „stabile Seitenlage“ seit Mitte Dezember dafür, dass das Schreckensszenario in Form einer potentiellen Keilformation Anlegern (bisher) erspart blieb. Nach unten aufgelöst wäre dieses negative Kursmuster, wenn der Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 138,55) auf Wochenschlusskursbasis unterschritten wird. Ein abgeschlossener Keil würde wiederum schnell das bisherige Jahrestief bei 136,93 unter Druck bringen, dessen Unterschreiten eine multiple Toppbildung aus Sicht des Tagescharts vervollständigen würde. Bei einer negativen Weichenstellung dürfte also die Lethargie der letzten Wochen einer neuen Abwärtsdynamik weichen müssen! Perspektivisch muss dann sogar ein Wiedersehen mit den Tiefpunkten des letzten Quartals 2011 bei knapp 133 einkalkuliert werden.

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Citigroup Inc. - Das könnte was werden, …

… aber der endgültige Befreiungsschlag steht noch aus! Auf diese einfache Faustformel lässt sich die charttechnische Situation der Citigroup-Aktie aktuell herunterbrechen. Vielversprechend ist die Lage, weil die Kursrückgänge des Finanztitels in der 2. Jahreshälfte 2011 letztlich nichts anderes als einen Pullback an den alten Abwärtstrend seit Herbst 2007 brachten und auf dieser Basis die Chance auf eine Bodenbildung besteht (siehe Chart). Gleichzeitig gestaltet sich das Bild aber auch noch abwartend, weil der letzte Zündfunke in Form eines Spurts über das Widerstandscluster bei 32,90/34,40 USD noch aussteht. Auf diesem Niveau fällt das 38,2%-Fibonacci-Retracement des Baisseimpulses von Januar bis Oktober 2011 (32,90 USD) mit dem korrespondierenden Abwärtstrend (akt. bei 33,65 USD) sowie dem Erholungshoch von Ende Oktober 2011 bei 34,40 USD zusammen. Die zuletzt angeführte Marke definiert zugleich die Nackenlinie des diskutierten Doppelbodens, aus dem sich im Erfolgsfall ein kalkulatorisches Anschlusspotential von gut 11 USD ableiten lässt. Per Saldo scharren die Bullen also mit den Hufen, Anleger sollten Longengagements allerdings noch zurückstellen, bis die o. g. Triggerzone bei 32,90/34,40 USD nachhaltig überwunden wird.

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Silberpreis - Bullen stehen in den Startlöchern

Spannender könnte die Ausgangslage für den Silberpreis derzeit kaum sein: Im Anschluss an die beiden zyklischen Tiefs vom 2. Halbjahr 2011 bei 26,14/04 USD gelang dem Edelmetall zunächst die Rückkehr in den alten Basisaufwärtstrend seit 2008 (akt. bei 33,23 USD) und dann der Sprung über die 200-Tages-Linie (akt. bei 34,82 USD). Was nun noch für den endgültigen Befreiungsschlag fehlt, ist ein Spurt über das Widerstandscluster aus dem 38,2%-Retracement des Abwärtsimpulses von April bis September 2011 (35,01 USD), dem Erholungshoch von Ende Oktober bei 35,66 USD sowie dem Baissetrend seit Ende April 2011 (akt. bei 36,19 USD). Im Erfolgsfall wäre ein Doppelboden vervollständigt, aus dem sich ein rechnerisches Anschlusspotential von knapp 10 USD ableiten lässt. Eine positive Weichenstellung wird aktuell durch die Indikatoren MACD und Aroon begünstigt, da sich zu den bestehenden Kaufsignalen der Trendfolger auf Wochenbasis inzwischen auch wieder Einstiegssignale im Tagesbereich gesellen. Gelingt dem Silberpreis der skizzierte Befreiungsschlag, stellen die Hochs vom August und September vergangenen Jahres zwischen 42,20 USD und 44,14 USD Zwischenetappen auf dem Weg zum Ausschöpfen des o. g. Kurspotentials dar.

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