Aktienmarkt

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    Der Deutsche Leitindex dürfte heute freundlich in den Handel starten. Doch die Lage am Aktienmarkt bleibt labil. Da der DAX-Future am Freitag bereits deutlich unter der wichtigen Unterstützung bei 9.300 Punkten notierte, besteht weiter die große Gefahr, dass diese nachhaltig durchbrochen werden könnte, befürchten die Analysten der Heleba. Gefühlt werden derzeit die Nachrichten von Konjunktur- und Unternehmensseite zunehmend negativer. So sorgte am vergangenen Freitag der geringer als erwartet ausgefallene Stellenaufbau in den USA für Enttäuschung. Auch zuletzt durchwachsene Geschäftsberichte auf der Unternehmensseite sowie ein deutlicher Anstieg des Eurokurses drückten auf die Kurse. Zudem sollten die Situation in China und die weitere Entwicklung des Ölpreises weiter beobachtet werden.

    Am Montag zeigt sich am Ölmarkt aber zunächst Entspannung. Die Nordseesorte Brent legte im frühen Handel um 0,87 Prozent auf 34,39 US-Dollar zu. Die US-Sorte WTI verteuere sich um 0,61 Prozent auf 31,18 US-Dollar. Am Wochenende hatten sich die Ölminister von Saudi-Arabien und Venezuela getroffen, um über eine Förderkürzung zu beraten.

    Notenbankchefs fordern Reform der Währungsunion

    Die Zentralbank-Chefs von Deutschland und Frankreich, Jens Weidmann und Francois Villeroy de Galhau, haben sich für ein gemeinsames Finanzministerium für den Euroraum ausgesprochen. Dieser stehe angesichts der hohen Defizite und wirtschaftlichen Ungleichgewichte „ganz eindeutig an einem Scheideweg“, schreiben die Ökonomen in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“. Sie plädieren dafür, dass die Euro-Länder in erheblichem Maße Souveränität und Befugnisse auf die europäische Ebene übertragen. Zudem seien entschlossene Programme für Strukturreformen auf nationaler Ebene, eine ambitionierte Finanzierungs- und Investitionsunion sowie ein verbesserter wirtschaftspolitischer Ordnungsrahmen im Euro-Raum vonnöten, schreiben die beiden Notenbankchefs.

    Chinas Devisenreserven schmelzen im Rekordtempo

    Chinas Devisenreserven haben sich im Januar weiter rapide vermindert. Um den Wechselkurs des Yuan zu stützen, hat die Zentralbank knapp 100 Milliarden US-Dollar verkauft. Mit nun 3,23 Billionen Dollar verfügt die Volksrepublik aber noch immer über den größten Bestand an fremden Währungen auf der Welt. Dennoch ist es der tiefste Stand sei 2012. In China hat das "Jahr des Affen" begonnen. Die Börsen auf dem chinesischen Festland bleiben die ganze Woche geschlossen. Die Börse in Hongkong öffnet am Donnerstag wieder.

    VW: Entschädigungen verzögern sich

    VW-Anwalt Kenneth Feinberg zufolge könnte sich die Entschädigung von US-Dieselkunden verzögern. „Mir sind die Hände gebunden, solange VW und die Behörden ihre Differenzen nicht beilegen", so Feinberg gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

    Laut einem Medienbericht plant Volkswagen seine Hauptversammlung frühestens Mitte Juni. Die Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr wolle VW erst Ende April bei einer Bilanzpressekonferenz vorstellen, berichtet die "Bild am Sonntag" ohne Angabe von Quellen.

    RWE-Aktie leicht unter Druck

    Einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge zeichnet sich bei den Verhandlungen über die Finanzierung der atomaren Altlasten in Deutschland ein Kompromiss ab. Demnach soll ein milliardenschwerer Fonds gebildet werden, der zu einem Teil aus den Rücklagen der Konzerne gespeist werde. Der Rückbau und die Entsorgung der Atomkraftwerke bleibt dem Kompromiss zufolge aber in der Verantwortung der Konzerne.

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    CX4LLZ 10.000,00 Pkt. 10.000,00 Pkt. 3,45 3,46 30,18 31.08.2016
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