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    Nachdem der DAX® mit einer starken Aufwärtsbewegung in die Börsenwoche gestartet ist, legt dieser am Dienstag eine leichte – jedoch mit grünen Vorzeichen - Verschnaufpause ein. Die Widerstände in Form der Oberseite des langfristigen Abwärtstrends seit April 2015 (ca. 9.980 Pkt.) sowie der 38-Tages-Linie (rund 9.988 Pkt.) hat der deutsche Aktienindex gestern in Angriff genommen. Als nächstes Ziel liegt die 200-Tages-Linie (rund 10.080 Pkt.) nun in unmittelbarer Nähe. Aus Indikatoren-Sicht nährt sich der MACD seinem Trigger. Ein nachhaltiger Durchbruch könnte den entscheidenden Impuls dafür liefern, dass der DAX® endgültig in den wegweisenden Bereich zwischen rund 9.990 und rund 10.250 Punkten zurückkehrt. Auf Wochensicht scheint der DAX® durch die Tiefs im April (ca. 9.484 Pkt.) und Juni (rund 9.432 Pkt.) einen doppelten Boden auszubilden. Sollte der DAX® die 38-Wochen-Linie (rund 10.100 Pkt) nach oben durchbrechen, kann dies ebenfalls als ein positiver Impuls Richtung Norden gedeutet werden. Die Bullen sollten jedoch in einem ersten Schritt auf Tagesbasis die 200-Tages-Linie anvisieren. Auf der Unterseite ist weiterhin die Unterstützung vom Mai 2016 bei rund 9.750 Pkt. relevant.

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    Kampf mit der 38-Tages-Linie

    Das Währungspaar notiert weiter oberhalb der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,1094 USD), sowie der verschiedenen Hochs bei rund 1,1050 USD. Dabei ist der Euro innerhalb des adjustierten Erholungstrends seit Anfang Dezember 2015 zwischen den Marken von rund 1,11 USD und 1,15 USD gefangen. Für den künftigen Verlauf des EUR/USD-Wechselkurses ist die Bewegung im Rahmen dieses Erholungstrends wegweisend. Ein Bruch der Unterseite würde dem Währungspaar eine volle Breitseite verpassen, denn dann müsste der gesamte Stabilisierungsversuch des letzten Jahres wieder deutlich kritischer gesehen werden. Die Tiefpunkte bei rund 1,08 USD stellen dann eine der wenigen Unterstützungszonen auf dem Weg zum Mehrjahrestief von März 2015 bei rund 1,05 USD dar. Aus charttechnischer Sicht sollte auf Höhe der o.g. 200-Tages-Linie ein Stopp-Loss platziert werden. Auf der Oberseite sollte der Euro die nachhaltige Eroberung der 38-Tages-Linie (ca. 1,1296 USD) als Sprungbrett nach oben nutzen. Bei einer positiven Entwicklung können die Bullen als Kursziel die Marke von rund 1,15 USD mittelfristig anvisieren, deren Überwinden neue Kursimpulse setzte dürfte.

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    Ausgereizt?

    Nach dem Höhenflug des Bund-Futures in den letzten Wochen, verbunden mit einem neuen Verlaufshoch am 16. Juni bei 165,68, scheint das Rentenbarometer vorerst an seine Grenzen gestoßen zu sein. Insbesondere die Parallele (akt. bei 165,80) zum flachen Aufwärtstrend seit März dieses Jahres erwies sich jüngst als unüberwindbarer Widerstand. Die frischen Ausstiegssignale bei den technischen Indikatoren wie dem Stochastik-Oszillator und dem trendfolgenden MACD trüben in diesem Zusammenhang die technischen Perspektiven ein. Vor allem ein Unterschreiten der Kombination aus dem Haussetrend seit Juni 2015 (akt. bei 163,35) und dem o. g. Pendant vom Frühjahr 2015 (akt. bei 162,43) würde dabei die Risiken auf der Unterseite spürbar erhöhen. In diesem Szenario wäre ein Wiedersehen mit der wichtigen Unterstützungszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 160,76) und dem ehemaligen Allzeithoch vom April 2015 (160,69) einzukalkulieren. Positiv auflösen würde sich das aktuell angeschlagene Bild erst, wenn das angeführte letzte Verlaufshoch zusammen mit der genannten Trendparallele überwunden wird. Nur dann wäre das Allzeithoch vom 29. Februar (166,63) – verbunden mit deutlich negativen 10-Jahres-Renditen – wieder in Reichweite rücken.

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    WKN Strike KO Bid Ask Hebel Fälligkeit
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    CX91FA 11.212,40 Pkt. 11.212,40 Pkt. 3,88 3,89 29,89 open end
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