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Im Kampf um den Sprung über das Hinderniscluster aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.223 Punkten) und dem kurzfristigen Abwärtstrend seit März (akt. bei 6.240 Punkten) hat der DAX® am Freitag den Kürzeren gezogen. Erst oberhalb dieser Marken müssten die Bären ihren aktuellen Vorteil aufgeben, und ein Angriff auf die nächste massive Widerstandszone aus mehreren markanten Hochs und Tiefs bei knapp 6.500 Punkten wäre wieder Erfolg versprechend. Die technischen Indikatoren machen mit Blick auf das Kaufsignal des Stochastik allerdings Mut, dass die Hoffnungen auf ein erneutes Durchstarten auf der Oberseite noch nicht begraben werden müssen. In die gleiche Kerbe schlägt der jüngste Trendbruch im Verlauf des angeführten Oszillators (siehe Chart). Die Eroberung des o. g. Clusters steht in der neuen Woche damit zwar unter einem guten Stern. Solange die Weichenstellung aber weiter aussteht, sind die Abwärtsrisiken noch nicht zu vernachlässigen. Eine erste Unterstützungszone findet sich im Bereich des jüngsten Verlaufstiefs bei 5.914 Punkten und der Parallelen (akt. bei 5.896 Punkten) zum angeführten Abwärtstrend. Das Kursziel aus der im Mai komplettierten S-K-S-Formation liegt jedoch sogar bei 5.800 Punkten.

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Euro Bund Future - Kontraktwechsel als zusätzliche Belastung

Im Anschluss an die Rekordjagd der vergangenen Wochen gönnt sich der Euro-BUND-Future derzeit eine ausgeprägte Atempause. Selbige scheint erneut an Dynamik zu gewinnen, nachdem auch der Wechsel vom Juni- auf den Septemberkontrakt nicht gut verkraftet und das Cluster aus dem Zwischentief bei 143,03 und der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,01) unterschritten wurde. Damit rückt nun zeitnah die massive Unterstützungszone aus mehreren Hoch- und Tiefpunkten zwischen 140 ½ und 140 sowie der 90-Tages-Linie (akt. bei 140,37) in den Fokus. Dieser Bastion kommt eine entscheidende Bedeutung zu: Jedwede Schwächetendenz oberhalb dieser Marken trägt noch den Stempel „Kräftesammeln“, ein Rutsch unter den Haltebereich dürfte derweil am mittelfristig bestehenden Vorteil für die Bullen rütteln. Der Blick auf die technischen Indikatoren verdeutlicht, dass dieses Negativszenario durchaus ernst zu nehmen ist. So bleibt der Gegenwind durch die Verkaufssignale seitens der technischen Indikatoren wie dem MACD groß. Ein zeitnahes Schließen des Kontraktwechselgaps und eine Rückeroberung des alten Aufwärtstrends seit März (akt. bei 145,77) ist in diesem Umfeld fraglich.

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US-T-Bond-Future - Trendwende vollzogen?

Der US-T-Bond-Future hat sich nach der Ausprägung eines neuen Rekordhochstands bei 153 03/32 eine verdiente Atempause gegönnt. Diese scheint nun noch einmal an Dynamik zu gewinnen, denn jüngst musste der kurzfristige Aufwärtstrend seit Anfang April (akt. bei 149 21/32) aufgegeben werden. Die nächste Haltezone stellt nun der markante Bereich aus diversen Hochs und Tiefs bei rund 147 zu 146 ½ dar. Solange diese Bastion nicht unterschritten wird, fällt die aktuelle Bewegung noch in die Kategorie „Kräftsammeln“. Mit Blick auf die „short“-Positionierung des Stochastik sowie das frische Ausstiegssignal des MACD dürften die Rentenmarktbären jetzt allerdings erst richtig in Fahrt kommen. Unterhalb der o. g. Bastion würden sich die mittelfristigen Perspektiven am US-Rentenmarkt eintrüben, droht in diesem Fall doch der Abschluss einer Toppformation und sogar ein Wiedersehen mit dem Cluster aus der 90- und der 200-Tages-Glättungslinie (akt. bei 142 31/32 bzw. 142 14/32). Auf dem Weg dahin lassen sich noch einzelne horizontale Haltepunkte ausmachen. Damit weitere Aufwärtsambitionen auf fruchtbaren Boden fallen, gilt es derweil, das im frühen Handel ausgeprägte Abwärtsgap bis auf 149 03/32 zu schließen und den angeführten Aufwärtstrend zeitnah zurückzuerobern.

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