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    In weiten Teilen des gestrigen Handelstages hielten auf den Aktienmärkten die Bären die Zügel zwar fest in der Hand, per Schlusskurs konnte sich der DAX® dann aber doch noch ins Plus retten. Damit wurde ein nachhaltiger Sturz unter das Oktoberhoch 2011 bei 6.431 Punkten in „letzter Minute“ abgewendet. Selbst wenn auf diesem NIveau kurzfristig eine Stabilisierung winkt, gebannt ist die Gefahr auf der Unterseite längst nicht. So mahnen vor allem die gültigen Verkaufssignale von Stochastik und MACD vor weiteren Kursverlusten. Entsprechend bleibt das angeführte Oktoberhoch im Fokus der Anleger. Schließlich definiert diese Marke nicht nur das „Schlusslicht“ einer wichtigen Haltezone bei knapp 6.500 Punkten, die im Falle eines Unterschreitens zu den Akten gelegt werden kann. Vielmehr stellte das Oktoberhoch auch den endgültigen Trigger für den Abschluss einer markanten Schulter-Kopf-Schulter-Formation dar. Das kalkulatorische Abschlagspotential aus dieser oberen Umkehr lässt sich immerhin auf satte 600 Punkte taxieren, so dass die nächste markante Unterstützung in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.192 Punkten) dann zeitnah anvisiert werden dürfte.

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    Euro-Bund-Future: The sky is the limit

    Unaufhaltsam auf dem Weg gen Norden zeigt sich weiter der Euro-BUND-Future. Auch gestern setzte sich die Mitte März eingeleitete und nahezu ungebremste Aufwärtsbewegung fort. Dabei konnte die nächste „big figure“ überwunden werden. Das neue Allzeithoch liegt nun bei 143,03. Im Chart der 10-jährigen Rendite entsprach dies einem neuen Rekordtiefstand von 1,50 %. Neben dem Überwinden des alten Aufwärtstrends seit April des letzten Jahres (akt. bei 142,29) wurde beim Euro-BUND-Future auch die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrekturbewegung seit März dieses Jahres bei 142,53 erstmals auf Schlusskursbasis übertroffen. Per Saldo lassen sich kaum Hinweise ausmachen, die auf eine schnelle Gegenbewegung hindeuten. So notiert der Stochastik zwar seit geraumer Zeit im überkauften Bereich, dies muss aber nicht zwingend eine zeitnahe Reaktion nach unten nach sich ziehen. Tradingorientierte Anleger sollten ihre Stopps zumindest auf die alten Rekordstände bei 141,38/37 anheben. Mittelfristig droht dagegen erst eine größere Atempause, wenn die verschiedenen Hochpunkte bei rund 140 ½ preisgegeben werden.

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    US-T-Bond-Future: US-Rentenpapiere bleiben gefragt

    Nach der schleichenden Talfahrt vom Jahresbeginn hat der US-T-Bond-Future seit Anfang April zu einer fulminanten Rally angesetzt und dabei in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 140 30/32) und vor allem der Parallelen (akt. bei 137 25/32) zum Abwärtstrend seit Dezember wichtige Marken zurückerobert. In den letzten Handelstagen ist dem Rentenbarometer sogar der Sprung über diesen Baissetrend (akt. bei 142 23/32) gelungen. Damit hat sich der US-T-Bond-Future die Basis für einen Angriff auf das bisherige Allzeithoch vom September 2011 bei 147 00/32 geschaffen. Auf dem Weg zu diesem Ziel lassen sich vor allem noch die beiden Hochs vom 31. Januar 2012 (145 15/32) und 19. Dezember 2011 (146 18/32) als ernsthafte Widerstände ausmachen. Die von uns betrachteten Oszillatoren und Trendfolger sind allesamt „long“ positioniert und unterstützen das derzeit konstruktive Bild. Die überkaufte Lage und die negative Divergenz beim Stochastik sind jedoch nicht zu missachten. So wird die Luft auf dem erreichten Niveau zunehmend dünner und eine Korrektur immer wahrscheinlicher. Eine nachhaltige Eintrübung der Lage würde sich indes erst einstellen, wenn die Kombination aus dem angeführten Abwärtstrend und der schnell steigenden 200-Tages-Linie wieder unterschritten wird.

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