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Der DAX® zeigt sich derzeit zwar ehrgeizig bei dem Ziel, wieder Fuß auf der Oberseite zu fassen, nach wie vor fehlen jedoch die entscheidenden Aufwärtskräfte. Ein Blick auf den Stundenchart verdeutlicht die aktuell verzwickte Situation des deutschen Leitindex: Auf der Oberseite verhindert die massive Widerstandzone aus dem Abwärtstrend seit Anfang Mai, der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.181/6.229 Punkten), den Tiefpunkten von Mitte Mai bei 6.229/45 Punkten sowie der 200-Stunden-Linie (akt. bei 6.246) weitere Kursgewinne. Erst wenn diese Bastion fällt, können sich Anleger wieder den wichtigen Widerständen bei 6.500 Punkten widmen, die für den DAX® die Stellschraube für die mittelfristigen Perspektiven darstellen. Genauso werden derzeit aber auch die Bären immer wieder ausgebremst. Dafür sorgt die jüngst zurückeroberte Parallele (akt. bei 6.099 Punkten) zum Abwärtstrend seit März. Ein nachhaltiger Sturz unter diese Trendlinie würde ebenfalls eine Entscheidung über das Tauziehen herbeiführen. In diesem Fall ist mit einem dynamischen Rücksetzer bis zum jüngsten Verlaufstief bei 5.914 Punkten zu rechnen. Die technischen Indikatoren auf Tagesbasis sitzen aber bisher noch in der Fankurve des Positivszenarios.

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Euro Bund Future - 2:1 für die Bären!

Der Euro-BUND-Future wehrt sich derzeit nach Kräften gegen eine Fortsetzung der aktuellen Baissebewegung. So konnte das Rentenbarometer im Tagesverlauf wieder auf Notierungen oberhalb von 142 anziehen. Übergeordnet bleibt die charttechnische Ausgangslage nach dem Bruch des Aufwärtstrends seit März (akt. bei 146,63) und des alten Haussetrends seit April 2011 (akt. bei 144,51) aber angeschlagen, so dass die Bären das Zepter in der Hand behalten. Dabei dürfte die aktuelle Korrektur zumindest bis auf das Niveau der 90-Tages-Linie (akt. bei 140,49) und mehreren alten Hoch- und Tiefpunkten bei rund 140 ½ zu 140 führen. Wirklich spannend wird es aber erst im Bereich der Haltezone aus dem adjustierten Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 139,31) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 138,63). Bei einem Sturz unter diese Marken dürfte sich die aktuelle Abwärtsbewegung als nachhaltig erweisen und so auch die mittelfristigen Perspektiven des Euro-BUND-Futures belasten. Mit Blick auf die klaren Verkaufssignale des MACD und des Stochastik unterschreiben die technischen Indikatoren das angeführte Negativszenario.

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Bobl-Future - Abwärtsgefahren besiegelt?

Im Anschluss an den Wechsel auf den Septemberkontrakt gab der Euro-BOBL-Future vergangene Woche zwar noch einmal alles. Nachdem der Versuch, das Allzeithoch bei 127,21 zu knacken, jedoch gescheitert ist, stehen die Zeichen auf Korrektur. So wurde das Kontraktwechsel-Gap wieder geschlossen, und auch das jüngste Verlaufstief bei 126,13 musste jüngst preisgegeben werden. Damit hat das Rentenbarometer eine kleine Toppbildung abgeschlossen, die weitere Kursverluste begünstigt. Entsprechend groß dürfte der Druck auf die massive horizontale Haltezone aus mehreren Hochpunkten bei 125,91/69 ausfallen. Das Abschlagspotential aus der angeführten Toppbildung lässt sich immerhin auf rund 100 Ticks taxieren und harmoniert mit der 90-Tage-Glättungslinie (akt. bei 125,16). Im Anschluss liegt der Fokus dann bereits auf den massiven horizontalen Unterstützungen im Bereich von rund 124, die zudem durch die 200-Tages-Linie (akt. bei 124,20) verstärkt werden. Die klaren Verkaufssignale von MACD und Stochastik untermauern die aktuelle Abwärtsgefahr

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