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Die ausgebombte Indikatorenkonstellation auf Stundenbasis bzw. das jüngste „tweezer bottom“ konnte der DAX® gestern als Sprungbrett nutzen. Damit gewinnt die zuletzt in Aussicht gestellte technische Aufwärtsreaktion der deutschen Standardwerte an Kontur. In die gleiche Kerbe schlägt auch die Tatsache, dass das Vortagestief bei 6.603 Punkten von zwei höher liegenden Tiefs eingerahmt wird. Dadurch entsteht ein sog. „swing low“ – ein Muster das häufig kurzfristige Marktwendepunkte markiert. Darüber hinaus sorgt der gestrige Schlusskurs – nahezu auf Tageshoch – dafür, dass sich die Erholung heute unmittelbar fortsetzen könnte. Als erstes Anlaufziel dient weiterhin das Tief vom 29. März bei 6.842 Punkten, während die 38-Tages-Linie (akt. bei 6.913 Punkten) das maximale technische Erholungspotential definiert. Um an dieser Stelle allerdings nicht zu euphorisch zu klingen: Einem solchen Bewegungsimpuls messen wir temporären Charakter bei, während übergeordnet das Motto weiter „sell the rallies“ lautet! Deshalb sollten Trading-Longpositionen nach wie vor konsequent auf Basis des jüngsten Verlaufstiefs bei 6.603 Punkten abgesichert werden.

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Euro Bund Future -Gapkante gibt die Richtung vor

An den letzten beiden Handelstagen verblieb die Schwankungsbreite des Euro-BUND-Future jeweils vollständig innerhalb der Tradingrange vom vergangenen Dienstag. Auf diese Weise entsteht ein „inside“-Muster, das zum einen den Respekt vor dem Kreuzwiderstand aus den Rekordständen bei 140,23 und 140,52 sowie dem ehemaligen Aufwärtstrend seit April 2011 (auf Tagesbasis akt. bei 140,71) widerspiegelt. Zum anderen untermauert dieses Phänomen die Bedeutung der bereits zuletzt als potentiellen Sell-Trigger angeführten Aufwärtskurslücke vom 10. April (139,45 zu 139,38). Schließlich harmonieren die letzten drei zyklischen Tiefpunkte – allesamt zwischen 139,52 und 139,45 ausgeprägt – hervorragend mit dem angeführten Gap. Last but not least wäre bei einem Abgleiten unter das angeführte Niveau ein absteigendes Dreieck vervollständigt (siehe Chart). Per Saldo dürfte ein Bruch dieses charttechnisch sehr bedeutenden Levels eine Korrektur des Zinsbarometers in Richtung des Tiefs von Anfang Februar bei 136,93 bzw. der 200-Tages-Linie (akt. bei 136,18) auslösen. Als Zwischenetappe auf dem Weg in diese Region dient dabei die Kombination aus den Hochs bei rund 138 ½ und der 38-Tages-Linie (akt. bei 138,39).

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Deutsche Post AG - Höchster Monatsschlusskurs seit 2008

Das „bullish engulfing“ vom Oktober 2011 war für die Aktie der Deutschen Post der Ausgangspunkt für eine Gewinnserie von sechs positiven Monatskerzen in Folge. Die Kursavancen der letzten Monate haben den Logistikdienstleister dabei auf den höchsten Monatsschlusskurs seit September 2008 getragen. Was jetzt noch fehlt, ist ein nachhaltiger Spurt über das Mehrjahreshoch vom Januar 2010 bei 14,70 EUR, dessen charttechnische Bedeutung durch verschiedene andere Hochpunkte bei rund 14 EUR sowie das 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses von April 2007 bis März 2009 (14,14 EUR) untermauert wird. Gelingt dem Papier der diskutierte Befreiungsschlag, definiert der im April 2007 etablierte Baissetrend (akt. bei 15,76 EUR) die nächste Anlaufmarke, bevor „Platz“ bis zu den alten, horizontalen Marken bei rund 18 EUR wäre. Rückenwind kommt aktuell von Seiten der trendfolgenden Indikatoren. So haben MACD und Aroon zuletzt synchron neue Einstiegssignale geliefert, während die 38-Monats-Linie (akt. bei 12,15 EUR) parallel wieder nach oben gedreht hat. Als Absicherung bietet sich die Bastion bei rund 14 EUR an.

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